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Umweltverbände nur noch gegen Erhöhung der Grimselstaumauern

Gegen die drei Konzessionsgesuche der Kraftwerke Oberhasli AG (KWO) sind insgesamt nur fünf Einsprachen eingegangen. Die Einsprache der Umweltverbände beschränkt sich auf die geplante Vergrösserung des Grimselsees.

kkb/bns. Gegen die beiden anderen Projekte verzichten laut einer Medienmitteilung die Umweltverbände auf Einsprachen. Am Freitag 8. April 2011 sei die Einsprachefrist zu den drei Ausbauvorhaben der KWO abgelaufen. Bei der Gemeindeschreiberei Innertkirchen, die die Eingaben sammlet, seien bis Mittwoch insgesamt nur fünf Einsprachen eingegangen. Alle fünf Einsprachen – darunter eine angekündigte gemeinsame Einsprache der Umweltverbände – beträfen die geplante Vergrösserung des Grimselsees. «Zwei der Einsprachen von Privatpersonen richten sich zusätzlich auch gegen das geplante Pumpspeicherwerk.» Keine Einsprachen seien gegen die geplante Aufwertung der Kraftwerke Handeck 2 und Innertkirchen 1 eingegangen.

Damit sei nun klar, dass die Umweltverbände zwei der drei Ausbauprojekte ohne Einsprachen guthiessen – dies im Gegensatz zu früheren Baugesuchen der KWO, welche grossen Widerstand ausgelöst hätten: «Dank der Vermittlung von Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer und der von ihr eingesetzten Begleitgruppe ist es somit gelungen, bei diesen wichtigen Vorhaben eine Einigung zwischen der KWO und den Umweltverbänden zu erzielen.»

Die Einsprachen sollen nun vom Amt für Wasser und Abfall als verfahrensleitende Behörde geprüft werden. Danach könne die KWO Stellung nehmen. Anschliessend prüfe das Amt für Wasser und Abfal, ob Einspracheverhandlungen durchgeführt werden sollen: «Definitiv über die Einsprachen wird der Grosse Rat auf Antrag des Regierungsrates mit seinen Konzessionsentscheiden zu den drei Projekten befinden.»

In der laufenden Diskussion über den Umbau der Energiesysteme ist laut einem Communiqué der KWO vom späteren Nachmittag unbestritten, «dass die Speicher bei der Gewährleistung der Versorgungssicherheit an Bedeutung noch weiter zunehmen». Aus diesem Grund werde die KWO das Projekt zur Vergrösserung des Grimselsees weiterverfolgen. Die KWO könne zum Inhalt der Einsprachen derzeit keine Stellung nehmen und werde erst nach der Prüfung durch das Amt für Wasser und Abfall dazu Stellung nehmen.

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