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Jungfraubahnen erzielen ihr bestes Ergebnis

Die Jungfraubahn-Gruppe hat ihr Konzernergebnis um 2,3 Prozent verbessert und im Jahr 2010 einen Rekordgewinn von 22,6 Millionen Franken erzielt. Mit 138,6 Millionen Franken verzeichnete sie den höchsten Umsatz in der Geschichte der Unternehmung.

pd/bns. Das Rekordergebnis ist laut einer Medienmitteilung der Jungfraubahn Holding AG in erster Linie darauf zurückzuführen, dass sich die asiatischen Märkte nach der Finanz- und Wirtschaftskrise erholt haben. Die Jungfraubahn-Gruppe habe ihre Position in den für sie wichtigsten asiatischen Ländern stärken können, nämlich in Japan, Südkorea und Indien. Es dem Bahnunternehmen gelungen, den Gruppenreiseverkehr zum Jungfraujoch anzukurbeln: «Ihren Umsatz aus dem Geschäft mit internationalen Reiseveranstaltern steigerte die Gruppe gegenüber dem Vorjahr um 29 Prozent. «Der schwache Euro bremste zwar die Tourismusströme aus den Euro-Ländern, doch führte die Währungsentwicklung auch dazu, dass asiatische Gäste günstiger nach Europa reisen konnten.» 672 000 Personen besuchten nach Angaben der Jungfraubahn-Gruppe im Jahr 2010 das Jungfraujoch – 3,2 Prozent mehr als im Jahr 2009.

Rückgang bei der Firstbahn
Neben dem Jungfraujoch waren laut der Medienmitteilung auch die anderen Ausflugsziele der Jungfraubahn-Gruppe gut besucht: «Die Wengernalpbahn, die Mürrenbahn und die Harderbahn beförderten mehr Passagiere als im Jahr zuvor. Nach dem ausgezeichneten Jahr 2009 verzeichnete die Firstbahn im Jahr 2010 einen Rückgang der Gästefrequenzen von 3,5 Prozent.» Die Abnahme sei auf einen Rückgang im Wintersportgeschäft zurückzuführen. «Im Geschäftsjahr 2010 steigerte die gesamte Skiregion Jungfrau, an der die Jungfraubahn-Gruppe einen Umsatzanteil von 60 Prozent hat, die Zahl der ‹Skier Visits› um 1,3 Prozent. Die Skiregion Jungfrau habe im Jahr 2010 1,2 Millionen Gasteintritte gezählt und einen Umsatz von 44,7 Millionen Franken erzielt. Dies entsprechet einer Steigerung von 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Wintersaison zufriedenstellend
Auch der Vergleich der Wintersaison 2010/2011 mit der Wintersaison 2009/2010 fällt nach Angaben der Jungfraubahnen zufriedenstellend aus, obwohl in der laufenden Saison wenig Schnee vom Himmel gefallen sei: «Die Skiregion Jungfrau verzeichnete vom Beginn der aktuellen Saison bis am 17. April 2011 einen Umsatz von 42,1 Millionen Franken. Dieser liegt vier Prozent unter dem Ertrag, der in der gleichen Periode der Wintersaison 2009/2010 erreicht wurde. Die Skiregion Jungfrau konnte ihren Gästen durchwegs gute Pistenverhältnisse bieten. In den Gebieten Kleine Scheidegg und Mürren-Schilthorn werden einige Anlagen bis 25. April in Betrieb sein.

Personelles
Christoph Egger, Leiter Wintersport und Mitglied der Geschäftsleitung, verlässt laut der Medienmitteilung die Jungfraubahn-Gruppe auf die Wintersaison 2011/2012 hin: «Als Nachfolger wurde Marco Luggen gewählt, der seit dem Jahr 2006 bei der Jungfraubahn-Gruppe arbeitet. Der 35jährige Grindelwalder, Maschineningenieur und Inhaber eines Executive Master of Business Administration-Titels, leitete bisher das Kraftwerk Lütschental. Marco Luggen wurde in die erweiterte Geschäftsleitung gewählt. Die Zahl der Geschäftsleitungsmitglieder wird von fünf auf vier reduziert.»

Generalversammlung am 16. Mai
Die Generalversammlung der Jungfraubahn-Gruppe wird laut der Medienmitteilung am 16. Mai 2011 in Interlaken durchgeführt. Der Verwaltungsrat werde beantragen, eine unveränderte Dividende von 1.60 Franken auszuschütten. Die Konzernerfolgsrechnung, die Konzernbilanz und der Geschäftsbericht des Jahres 2010 sind unter dem Link www.jungfrau.ch/berichte veröffentlicht.

Konzernrechnung

2010

TCHF

2009

TCHF

Veränderung
in Prozent

Betriebsertrag

138’614

134’284

3,2

Verkehrsertrag

104’205

102’172

2,0

EBIT

28’980

28’135

3,0

Jahresgewinn

22’648

22’138

2,3

Free Cashflow

25’709

25’111

2,4

Personalbestand (Vollzeitstellen)

485

498

-2,6


2010

CHF

2009

CHF

Veränderung

in Prozent

Dividende

1,60

1,60

0


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