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Dienstag 9. August 2011
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Seit einiger Zeit erscheinen merklich weniger Bilder und Eigenberichte in den Berner Oberland News. Die Mitarbeiterin der Beonews, Dora Schmid, muss sich nach der operativen Entfernung eines bösartigen Hirntumors und einer anschliessenden ersten ebenfalls gut verlaufenen sechswöchigen kombinierten Bestrahlungstherapie weiterhin einer Chemotherapie unterziehen. – Ein Medicaltalk-Auftritt der Patientin kann im Archiv des Regionalfernsehens von Telebärn aufgerufen werden.


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Spiez: Neues Biomassezentrum in Betrieb

Mit dem Bau einer Vergärungs- beziehungsweise Biogasanlage sowie einer Alt- und Restholzheizung im Schluckhals zwischen Spiez und Wimmis hat die Oberland Energie AG, eine gemeinsame Tochter der BKW FMB Energie AG und der AG für Abfallverwertung (Avag), Investitionen von 30 Millionen Franken getätigt. Damit sollen bei die Nutzung erneuerbarer Energien neue Massstäbe gesetzt werden.

pd/bns. Das Biomassezentrum der Oberland Energie AG im Schluckhals zwischen Spiez und Wimmis wirke den problematischen Aspekten der Kompostierung entgegen, heisst es in einer Medienmitteilung: Es setze sich aus drei Teilbereichen zusammen: «Nach der flächenmässigen Erweiterung der bestehenden Kompostieranlage stehen heute über zwei Hektaren zur Verfügung, die für die Warenannahme, die Triage von Materialien, die Kompostierung und die Konfektionierung von Holz für die Altholz- und Restholzheizung genutzt werden.» Biomasse, die nicht vergoren oder thermisch genutzt werden könne, werde weiterhin zu hochwertigen, mit dem Label «Knospe» von Bio-Suisse ausgezeichneten Komposten verarbeitet.

Die Anlage liefert laut der Medienmitteilung Strom, Wärme und Dampf aus biogenen Abfällen für das Labor Spiez, die Nitrochemie AG und weitere Abnehmer. Der «Bio-Strom» werde ins Netz eingespeist. Mit der Fernwärme und dem Dampf liessen sich künftig jährlich über drei Millionen Liter Heizöl sparen. Fernwärme, Prozessdampf und Strom: In der Vergärungsanlage könne mit einem modernen und innovativen Verfahren ein breites Spektrum an biogenen Abfällen verarbeitet werden. Dabei würden rund anderthalb Millionen Kubikmeter Gas pro Jahr produziert: «Damit werden mit einer Wärmekraftkoppelungsanlage zwei Generatoren betrieben.» Die Generatoren produzierten jährlich mehr als 2400 Megawattstunden Fernwärme und über 3000 Megawattstunden Strom. Die Einsatzzentrale der Avag in der Kehrichtverbrennungsanlage Thun gewährleiste eine Überwachung der Anlagen während 24 Stunden an 365 Tagen.

Das Labor Spiez nutze Fernwärme und spare damit jährlich rund 240 000 Liter Heizöl. Die Gärreste würden nach ihrer Reinigung von Störstoffen zu Komposten aufbereitet. In der Alt- und Restholzheizung werde neben dem Holz von Wurzelstöcken und Baumstämmen auch Altholz verbrannt. Daraus werde Dampf für die Nitrochemie AG in Wimmis und zusätzlich Fernwärme für das Labor Spiez erzeugt: «Die 26 600 Megawattstunden Dampf decken bei der Nitrochemie einen Bedarf von etwa 2,7 Millionen Liter Heizöl ab, was rund 135 Tankfahrzeugen entspricht.» In Planung sei ein Fernwärmeausbau in Richtung Spiez.

Vor über 20 Jahren habe die Avag mit der Kompostierung von Grünabfällen im Schluckhals in Spiez begonnen, wird in der Medienmitteilung erinnert: Biogene Abfälle sollten dem Kreislauf der Natur als hochwertige Kompostprodukte wieder zugeführt werden. Seit diesem Zeitpunkt habe die Menge kompostierbarer Abfälle stetig zugenommen und die Avag habe in diesem Geschäftsbereich viele Erfahrungen sammeln können. Die Verarbeitung biogener Stoffe sei eine äusserst komplexe Aufgabe: «Bei der Verarbeitung sind Stoffkreisläufe und Wechselwirkungen unter ökologischen und ökonomischen Aspekten ganzheitlich zu betrachten.» – Auf Samstag 13. August 2011 von 10 bis 16 Uhr lädt die Oberland Energie AG die Bevölkerung ein, das Biomassezentrum Spiez zu besichtigen: «Geboten werden interessante Rundgänge und Filmvorführungen, Spass mit Scapa, Ponyreiten, Guggenmusik, Karatevorführen und einiges mehr.»

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