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Samstag 27. August 2011
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Seit einiger Zeit erscheinen merklich weniger Bilder und Eigenberichte in den Berner Oberland News. Die Mitarbeiterin der Beonews, Dora Schmid, muss sich nach der operativen Entfernung eines bösartigen Hirntumors und einer anschliessenden ersten ebenfalls gut verlaufenen sechswöchigen kombinierten Bestrahlungstherapie weiterhin einer Chemotherapie unterziehen. – Ein Medicaltalk-Auftritt der Patientin kann im Archiv des Regionalfernsehens von Telebärn aufgerufen werden.


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Thun: Kunstpreis an Heinrich Gartentor

Der Künstler Martin Lüthi alias Heinrich Gartentor wird von der Kulturkommission der Stadt Thun mit dem Kunstpreis 2011 ausgezeichnet. Die Jury Kulturförderpreis vergibt zwei Preise an die Sopranistin Leticia Kahraman und die Bühnenbildnerin Verena Leo.

pd/bns. Die Kunstkommission der Stadt Thun ehrt laut einer Medienmitteilung mit dem Kunstpreis in der Höhe von 10 000 Franken den Kunst- und Kulturschaffenden Heinrich Gartentor (Bild). Die Thuner Sopranistin Leticia Kahraman und die in der Gemeinde Buchholterberg aufgewachsene Bühnenbildnerin Verena Leo erhalten Kulturförderpreise in der Höhe von je 7000 Franken. Der Kulturförderpreis werde seit dem Jahr 2004 vom Gemeindeverband Thuner Amtsanzeiger gestiftet, wird in der Medienmitteilung erinnert: «Er wird an talentierte Kunstschaffende bis zum 35. Lebensjahr vergeben und soll insbesondere zur Aus- und Weiterbildung eingesetzt werden.» Heinrich Gartentor, Jahrgang 1965, sei sowohl in der lokalen Kunstszene als auch national aktiv und präsent, verlautet im weiteren: «Man kennt ihn als Künstler, Kurator, Schriftsteller und Kolumnist, Performer und nicht zuletzt auch als schweizerischen ‹Kulturminister›. In Kehrsatz aufgewachsen, lebte er lange Zeit in Thun, bis er vor ein paar Jahren in die Gemeinde Horrenbach-Buchen zog, eine der 40 Gemeinden der regionalen Kulturkonferenz (RKK) Thun.» Bekannt geworden sei Gartentor bereits im Jahr 1996 als Netzkünstler mit seiner Website www.gartentor.ch. Seine erste Einzelausstellung habe im Jahr 1998 in der Kunsthalle Palazzo in Liestal stattgefunden. «Von 1999 bis 2001 studierte er bei Christian Megert an der Kunstakademie in Düsseldorf. Im Jahr 2000 wurde Gartentor mit den Thuner Kulturförderpreis ausgezeichnet, und 2004 konnte er den Hauptpreis des Aeschlimann-Corti-Stipendiums entgegennehmen. Im Jahr 2006 zeigte er in einer als Installation konzipierten Retrospektive sein Schaffen aus den vergangenen zehn Jahren. Seine letzte Ausstellung mit dem Titel ‹Gartentor malt› fand im Frühling/Sommer 2011 in Bern in der Galerie Duflon und Racz statt, wo er seine ersten Experimente mit Ölmalerei präsentierte und deren Entstehungsprozess auf Video dokumentierte.»

Gartentors Schaffen würdigt die Kulturkommission laut der Medienmitteilung so: «Mit Heinrich Gartentor wird ein umtriebiger Künstler und Ausstellungsmacher geehrt, der in den letzten Jahren sowohl in der lokalen wie auch in der nationalen Kunstszene mit seinem unbändigen Engagement immer wieder aktiv war. National machte er sich im Jahr 2007 unter anderem einen Namen als erster Kulturminister der Schweiz und erlangte Bekanntheit durch seine Aktionen und Ausstellungen auf dem Autofriedhof in Kaufdorf. Doch auch in der Kulturszene der Stadt Thun ist er immer wieder präsent, bringt sich ein, initiiert Projekte und vertritt seine Position mit viel Engagement, Humor und Überzeugung. So in den letzten Jahren zum Beispiel mit seinen Aktionen im Zusammenhang mit dem geplanten Fussballstadion, der ‹Gegenattacke›, als er von Unbekannten beschädigte Kunstwerke im öffentlichen Raum wegpackte und ihnen dadurch zugleich Schutz und eine neue Form gab, der Installation ‹Arche Gartentor› vor dem Thunerhof im Rahmen der Ausstellung ‹Pièces de résistance› im Kunstmuseum oder mit der Organisation der Ausstellung auf dem stillgelegten Kursschiff ‹Stadt Bern›, das er letzten Sommer in ein Gesamtkunstwerk verwandelte.» Mit seinem Engagement für die Visarte, dem Berufsverband der visuell arbeitenden Künstler, sei Heinrich Gartentor auch kulturpolitisch aktiv. Er trete, so die Kulturkommission, als «eigenständige, unverkennbare Persönlichkeit in Erscheinung, die polarisiert und der Stadt Thun mit ihrem Schaffen verbunden ist».

Leticia Kahraman
Die Jury sprach der 24jährigen Sopranistin Leticia Kahraman (Bild) einen Kulturförderpreis in der Höhe von 7000 Franken im Sinne einer Anerkennung für ihre leidenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Operngesang zu. Nach erfolgreich abgeschlossener Grundausbildung an der Hochschule der Künste in Bern sei es ihr Ziel, sich bestmöglich weiterzubilden, um sich gegenüber der starken Konkurrenz an den schweizerischen Musikhochschulen behaupten zu können. «Die Jury zeichnet mit dem Förderpreis eine gebürtige Schweizerin aus, welche in Thun aufgewachsen ist. Leticia Kahraman begann ihre musikalische Ausbildung an der Musikschule Region Thun, wo sie Gesangs- und Theorieunterricht belegte. Inzwischen studiert sie an der Hochschule der Künste Bern bei der Sängerin Brigitte Wohlfahrt. Ihre Master-Ausbildung wird sie voraussichtlich im Jahr 2012 abschliessen. Das Preisgeld wird Leticia Kahraman ermöglichen, sich stimmlich bei verschiedenen Gesangsdozenten im Rahmen von Meisterkursen weiterzubilden.»

Verena Leo
Der zweite, ebenfalls mit 7000 Franken dotierte Kulturförderpreis, geht an die 28jährige Bühnenbildnerin Verena Leo (Bild), die in Buchholterberg, ebenfalls einer RKK-Gemeinde, aufgewachsen ist: «Sie erhält den Preis für ihre eigenwillige, spartenübergreifende Auseinandersetzung in den Bereichen Raum, Raumgestaltung und Bewegung. Nach einer Lehre als Damenschneiderin und der gestalterischen Berufsmatur hat sie 2005 bis 2008 in London am Wimbledon College of Arts der Universität den ‹Bachelor of Arts Theatre – Design for Performance› absolviert und als Bühnenbildnerin mit Schwerpunkt Tanz gearbeitet. Seit August 2011 besucht sie das Akar-Studio, eine von Annemarie Parekh gegründete Tanzschule in Bern. Hier widmet sie sich eingehend den Themen Choreografie, Tanz und Bühnenbild. Der Förderpreis dient der Preisträgerin zur Vertiefung der Arbeit mit Tanz als Bewegung im Raum, einem wichtigen Teil ihrer interdisziplinären Recherche.»

Miriam Fluri im Atelier in Genua
Die Kulturkommission hat laut der Medienmitteilung die Thuner Architektin und Fotografin Miriam Fluri (Bild), Jahrgang 1976, für das Atelierstipendium in Genua bestimmt: «Sie wird von Dezember 2011 bis Februar 2012 das in diesem Jahr neu eröffnete Künstleratelier der Städtekonferenz Kultur benutzen dürfen. Der Städtekonferenz Kultur gehört Thun seit dem Jahr 2001 an. Das Atelier in Genua wird dasjenige in Varanasi (Nordindien) ersetzen.» Während ihres dreimonatigen Aufenthaltes in Genua wolle sich Miriam Fluri eingehend der Fotografie, ihrem zweiten Standbein, widmen und dabei ihren Fokus sowohl auf die moderne und historische Architektur wie auch auf das Hafengeschehen richten. Miriam Fluri, geboren 1976, sei diplomierte Architektin FH und habe sich in den Jahren 2009 bis 2010 in der Gruppe für autodidaktische Fotografen weitergebildet: «Sie hat bereits mehrere Fotoreportagen in Thun, Lyss und Zürich unter anderem über Baustellen realisieren und ihre Bildserien präsentieren können.

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