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Thun: Wasserlabor und Pilzkontrolle immer öfter genutzt

Das Wasserlabor und die Pilzkontrolle Thun, die dem städtischen Gewerbeinspektorat angehören, werden auch von Privaten und Gemeinden ausserhalb von Thun in steigendem Mass genutzt: Die Zahl der Wasserkontrollen nahm innert eines Jahres leicht zu, die der Pilzkontrollen verdoppelte sich. 33 Mal brachten laut einer Medienmitteilung Sammler Giftpilze zur Kontrolle, 14 Mal sogar tödliche.

pd/bns. Das Wasserlabor Thun führte laut einer Medienmitteilung im Jahr 2010 an der Allmendstrasse 8 insgesamt 2259 mikrobiologische Trinkwasser- und 111 Badewasserkontrollen durch: «Im Partnerlabor der Stadt Bern wurden im Auftrag der Stadt Thun zudem 115 Wasserproben (im Vorjahr 91) chemisch untersucht.» Gegenüber dem Jahr 2009 habe das dem Gewerbeinspektorat angegliederte Wasserlabor damit eine leichte Steigerung seiner Dienstleistungen im Bereich Wasserkontrolle erzielt. Die Hälfte der untersuchten Proben stammte aus dem Trinkwassernetz der Energie Thun AG, je rund ein Viertel von weiteren öffentlichen Wasserversorgungen der Region sowie von Privaten, die Quellen besitzen: «Bei letzteren wurden rund ein Viertel beanstandet und die Besitzer der Quellen entsprechend beraten.»

In der Stadt Thun entsprach laut der Medienmitteilung das gesamte abgegebene Trinkwasser – 80 Prozent davon Grundwasser, der Rest Quellwasser – den gesetzlichen Vorschriften: «Die bakteriologische Qualität des Thuner Trinkwassers war überall einwandfrei, der Nitratgehalt bewegte sich mit 8 bis 13 Milligramm pro Liter deutlich unter dem zulässigen Wert von 40 Milligramm pro Liter. Während das Grundwasser einmal wöchentlich kontrolliert wird, wird Quellwasser zur Abtötung allfälliger Keime grundsätzlich mit Ultraviolettlicht behandelt: «Die Energie Thun AG informiert zweimal jährlich, im Frühjahr und im Herbst, detailliert über die Wasserqualität.»

Dienstleistung über die Region Thun hinaus
Seit der Kantonalisierung der Lebensmittelkontrollen im Kanton Bern per 1. Januar 2008 betreibe die Stadt Thun auf freiwilliger Basis ein akkreditiertes Wasserlabor, wird in der Medienmitteilung erinnert. Die Trinkwasserversorgungen seien verpflichtet, im Rahmen der Selbstkontrolle Wasseranalysen entweder selber durchzuführen oder durchführen zu lassen: «Wasserversorgungen, aber auch Private und Landwirtschaftsbetriebe mit eigener Quelle im ganzen Berner Oberland schätzen deshalb die Dienstleistung des Thuner Wasserlabors. Im Bereich Badewasser werden Badeanstalten in der Einhaltung der Badwasservoschriften unterstützt. Frei-, Hallen-, Therapiebäder und Hotels mit Spa-Bereichen nehmen die Dienstleistungen vermehrt in Anspruch.» In den Bereichen der Qualitätssicherung und der chemischen Untersuchungen arbeite die Stadt Thun eng mit der Stadt Bern zusammen: «Die Zusammenarbeit ist effizient, kostengünstig und bewährt sich in allen Teilen sehr.»

Aussergewöhnliche Pilzsaison
Ebenfalls zum Gewerbeinspektorat gehöre die städtische Pilzkontrolle, verlautet im weiteren: «Dank der aussergewöhnlich guten Pilzsaison wurden in der Zeit von Juli bis November 2010 insgesamt 375 Pilzkontrollen durchgeführt – fast doppelt so viele wie die 193 Kontrollen im Jahr zuvor.» Während der ganzen Saison herrschte reger Betrieb: «Wie wichtig die Pilzkontrolle ist, zeigt die Tatsache, dass 33 Personen mit Giftpilzen erschienen, davon 14 Personen sogar mit tödlich giftigen Pilzen. Die Pilzkontrolle konnte somit auch Todesfälle verhindern helfen. 

Pilzfachmann nun auch Spitaldiagnostiker
Der langjährige Pilzfachmann Marcel Heger hat laut der Medienmitteilung im vergangenen Jahr die Ausbildung zum Spitaldiagnostiker abgeschlossen: «Er kann Ärzten in Privatpraxen und Spitälern bei Pilzvergiftungsnotfällen wertvolle Unterstützung bieten. Sein Stellvertreter Rolf Schweizer schloss die Prüfung zum Pilzfachmann im vergangenen Jahr mit Erfolg ab.»

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