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«Neuer» Triebwagen zwischen Grütschalp und Mürren

Auf der Meterspur-Adhäsionsstrecke Grütschalp–Mürren der Bergbahn Lauterbrunnen–Mürren (BLM) hat der 44jährige «Bipperlisi»-Triebwagen Be 4/4 102 unter dem verkürzten Namen «Lisi» am Dienstag seine Jungfernfahrt von der Grütschalp zur Winteregg unternommen.

Jungfraubahnen-Chef Urs Kessler (links und Stefan Wittwer (rechts), Leiter Betriebseinheit BLM vor der Jungfernfahrt auf der 1486 Meter über Normalnull gelegenen Station Grütschalp. (Bilder Dora Schmid-Zürcher)

ds. Der von der Aare Seeland Mobil erworbene Triebwagen mit der Nummer 31 – Gewicht 32 Tonnen und Länge über Puffer 18,1 Meter – war nach Angaben der Jungfraubahnen vorher als «Bipperlisi» auf der Strecke Niederbipp–Solothurn unterwegs. Die Solothurn–Niederbipp-Bahn mit Sitz in Solothurn hatte im Januar 1918 eine meterspurige Bahnstrecke von Niederbipp im Kanton Bern zur Station Baseltor in Solothurn eröffnet. Mit Gesamtkosten von 300 000 Franken – inklusive Anpassungsarbeiten und einem spektakulären Transport im Mai letzten Jahres mit Spezialfahrzeugen von Zweilütschinen auf der Strasse nach Isenfluh und einem Forstweg nach der Winteregg – wurde der «neue» Triebwagen aus der Serie Be 4/4 301 bis 304 instandgestellt. Von der Evaluation bis zur Inbetriebnahme am Dienstag vergingen zwei Jahre.

Das Innere des «neuen» Triebwagens.

Der Triebwagen bietet 50 Sitzplätze und 48 Stehplätze und kann somit die Kapazität einer vollen Gondelbahn mit 100 Personen aufnehmen. Nach Angaben der Eisenbahn-Fachzeitschrift «Prellbock» wurde der Triebwagen im letzten Frühjahr innerhalb von nur acht Wochen auf die Fahrdrahtspannung von 525 Volt Gleichstrom angepasst. Die Bergbahn Lauterbrunnen–Mürren besitzt nun fünf Triebwagen, wovon der Nostalgiewagen mit der Nummer 11 nur noch für Sonderfahrten eingesetzt wird. – Die 4274 Meter lange Meterspur-Adhäsionsstrecke Grütschalp–Mürren der BLM gilt als die kürzeste fahrplanmässig verkehrende Schmalspurbahn der Schweiz. Nur wenig länger ist mit einer Betriebslänge von 4990 Meter die Meiringen–Innertkirchen-Bahn. Die Mürrenbahn hatte ihren definitiven Betrieb mit einem Jahr Verspätung im Mai 1892 aufgenommen. Eine besondere Herausforderung und riesige Leistung war das «Bipperlisi» laut Jungfraubahnen-Chef Urs Kessler für Stefan Wittwer, Leiter der Betriebseinheit der Bergbahn Lauterbrunnen–Mürren und sein Team. Die durch eine Gondelbahn ersetzte Standseilbahn Lauterbrunnen–Grütschalp sei im Jahr 2006 verschwunden und es sei schlicht eine logistische Meisterleistung gewesen, das «Bipperlisi» nach Winteregg zu transportieren: «Das Team hat nach langer Suche ein Spezialfahrzeug gefunden, welches den Triebwagen auf der schmalen Strasse nach Isenfluh tragen konnte.» Das «Bipperlisi» sei millimetergenau durch den Tunnel geschleust und haargenau um die Häuserecken von Isenfluh gezirkelt worden.

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