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Thun: Informatikchef Peter Dürr geht in Pension

Da der städtische Informatikchef Peter Dürr Ende Jahr in Pension geht und sein Stellvertreter Jürg Moser eine neue Stelle im Ausland antreten wird, schreibt die Stadt Thun beide Stellen zur Neubesetzung aus.

pd/bns. In seiner 22jährigen Tätigkeit hat laut einer Medienmitteilung Peter Dürr (Bild), Chef der Informatikdienste Thun, mit grossem Engagement den rasanten Ausbau der Informatikdienste Thun und der Informatik an den Volksschulen geleitet. Dürr geht per Ende dieses Jahres, nach Erreichen des ordentlichen Rücktrittsalters in Pension. Sein Stellvertreter, Jürg Moser, Leiter Technik und Support, werde bereits in diesem Frühjahr eine neue Stelle in Vancouver, Kanada, antreten. Deshalb sollen nun beide Stellen zur Neubesetzung ausgeschrieben werden. Der Ingenieur HTL Peter Dürr habe 22 Jahre lang die Informatikdienste der Stadt Thun geleitet, verlautet im einzelnen: «Als er seine Stelle am 1. Oktober 1989 antrat, beschäftigte die damalige Abteilung, die der Finanzverwaltung angegliedert ist, lediglich neun Personen.» Heute seien es 16 Mitarbeiter mit insgesamt 15 Stellen, grösstenteils Informatiker sowie zwei Lehrlinge – eine Zahl, die zeige wie stark die Bedeutung der elektronischen Datenverarbeitung auch bei der Stadtverwaltung Thun gewachsen sei.

Neue PC-Arbeitsplätze
«Auch die Anzahl der PC-Arbeitsplätze nahm markant zu: von etwa 20 im Jahr 1989 auf gegenwärtig rund 1150, davon 650 in den Schulen», heisst es in der Medienmitteilung: «Rasant erhöht hat sich auch die die Vielfalt der Anwendungen, laufen doch heute unter der Verantwortung der Informatikdienste Thun insgesamt rund 200 Fachapplikationen und Programme vor Ort sowie über kantonale und bundesweite Verbundsysteme. Die Anwendungen reichen von der Geo-Information über Buchhaltungsprogramme, Einwohnerregister, Friedhof- und Bestattungswesen, Schülerverwaltung, Ordnungsbussen, Hunderegister, Klienteninformationssysteme, Bootsplatzverwaltung und Wahlausmittlungen bis zur Bibliotheksausleihe und zu Office-Produkten.»

Grosses Engagement für Informatik an Volksschulen
«Eine grosse Herausforderung war und ist im weiteren die Informatik an den Volksschulen, die im heutigen Unterricht eine zentrale Rolle einnimmt und entsprechende Betreuung und Ausbildung erfordert. Diese rasante Entwicklung prägte und leitete Peter Dürr als Chef der Informatikdienste Thun mit sehr grossem Engagement. Schwerpunkte seiner Tätigkeit waren die Umsetzung einer neuen Informatikstrategie, die Bewältigung des Millenniumswechsels, die Ablösung selbst entwickelter Fachapplikationen durch marktgängige Standardprodukte, die Nutzung von E-mail und Internet sowie die Integration persönlicher Hilfsmittel wie Handtelefone und Smartphones.» Seit mehreren Jahren erbrächten die Informatikdienste zudem für diverse stadtnahe Organisationseinheiten Informatikdienstleistungen. Mit dem vierjährigen Aufbau der Informatik an den Thuner Volksschulen sei die Stadt auf kantonaler Ebene wegweisend und fortschrittlich gewesen: «Besonders geschätzt wurde Peter Dürrs Bereitschaft, alle Neuerungen – und diese waren sehr häufig – stets offen zu prüfen und wenn immer möglich trotz beschränkten finanziellen und personellen Ressourcen verlässlich umzusetzen.

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