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Interlaken-Ost: Spatenstich für Bank und Jugendherberge

Für den Neubau Interlaken-Ost mit neuem Hauptsitz der Raiffeisenbank Jungfrau und einer Jugendherberge Interlaken mit 220 Betten ist am Mittwoch mit einem von Schwingerkönig Kilian Wenger auf einem Bagger ausgeführten «Spatenstich» der 27-Millionen-Franken-Bau lanciert worden.

«Spatenstich» mit dem Bagger in Interlaken-Ost. (Bilder Dora Schmid-Zürcher)

pd/ds. Für einmal nahm Schwingerkönig Kilian Wenger einen ungewohnten Platz ein: Von hoch oben auf dem Bagger führte er den Spatenstich aus. Kilian Wenger ist laut einer Medienmitteilung Botschafter des Bauprojektes Neubau-Ost und identifiziere sich auch so mit den beiden Unternehmen Raiffeisenbank Jungfrau und Schweizer Jugendherbergen.» Die Raiffeisenbank sei für ihn ein Partner für die Zukunft sagte Kilian Wenger in einem Gepräch mit Bernhard Nufer, Vorsitzender der Bankleitung Raiffeisenbank Jungfrau, und Fredi Gmür, Geschäftsführer der Schweizer Jugendherbergen. Für einmal gehe ein Planungskonzept voll und ganz auf, sagte der Interlakner Gemeindepräsident Urs Graf am Spatenstich. Der Bahnhofplatz Ost werde durch das neue Gebäude städtebaulich komplementiert. Und der Bau einer modernen, grosszügigen Jugendherberge beweise, dass das touristische Angebot der Region auch für junge Menschen stimme.

Schwingerkönig Kilian Wenger in der Kabine des Spatenstich-Baggers.

Mit dem Kauf des Aufnahmegebäudes durch die Berner Oberland-Bahnen per 1. Januar 2009 ist laut Jungfraubahnen-Chef Urs Kessler ein wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung rund um das Bahnhofareal eingeleitet worden: «Wir glauben an das grosse Potential und investieren gezielt in den Bahnhof.» Bereits am 6. Dezember 2005 sei mit dem Architektbüro von Allmen ein Kaufrechtsvertrag abgeschlossen worden: «Wir sind dankbar dass sich die Raiffeisenbank und der Verein Schweizer Jugendherbergen – nach dem Rückzug einer Hotelgruppe – für ein gemeinsames Projekt entschieden haben.»

Das Bauprojekt nach Minergie-Standard mit einem Volumen von rund 27 Millionen Franken sei für den Wirtschaftsstandort Interlaken bedeutend, verlautete im weiteren: «Zwei namhafte Investoren zeigen damit, dass sie an den Standort Interlaken glauben.» Das hiesige Gewerbe werde durch das Projekt zusätzlich ausgelastet und die regionale Verankerung der Unternehmen weiter gefestigt.

Bereits im Jahr 1925 habe zwischen Interlaken und Ringgenberg eine Jugendherberge existiert, wird in der Medienmitteilung erinnert: Aktuell stehe die Jugendherberge in Bönigen bei Interlaken und verfüge über 150 Betten. Die neue Jugendherberge beim Bahnhof-Ost soll in die Spitzenkategorie der Schweizer Jugendherbergen fallen: «Kleine Zimmereinheiten mit zwei bis sechs Betten sowie Dusche/WC in vielen Zimmern sorgen für Komfort.» Neu stünden den Gästen 220 Betten zur Verfügung und das Haus werde das ganze Jahr geöffnet sein. Die Betreiber erwarteten rund 40 000 Logiernächte pro Jahr.» Die Jugendherberge soll Arbeitsort für 15 Mitarbeiter sein. Nach den Vorbildern der Jugendherbergen in Valbella, Scuol und Basel werde auch in Interlaken auf Nachhaltigkeit und prägende Architektur gesetzt. Die Jugendherberge gebe den Startschuss für ein Investitionsprogramm von rund 35 Millionen Franken an verschiedenen Standorten im Kanton Bern. Die Jugendherberge Bönigen bleibe in Betrieb bis zur Eröffnung des neuen Hauses in Interlaken im Frühjahr 2012.

Architekten Nils von Allmen beschreibt die Entwurfsidee wie folgt: «Den grossen Glasfassaden am südlichen und östlichen Abschluss des Bahnhofplatzes wird ein kompakter und massiver Baukörper entgegengesetzt, der die ganze Länge des Baumdaches aufnimmt und eine starke Einheit bildet.» Das monolithische Bauvolumen symbolisiere die Kraft der Bergregion und nehme die früheren Tendenzen von Bank- und Tourismusbauten auf: «Massiv, verankert, zeitlos, dauerhaft und verlässlich.» – Neuigkeiten, Informationen sowie der Baufortschritt werden laut der Medienmitteilung auf der Internetseite www.neubau-ost.ch laufend aktualisiert.

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