Hier könnte auch Ihr Werbebanner stehen!


Int. Dampfschiffregister

International Steamboat Register


Zentrum Artos – Ihr Ferien- und Seminarhotel
in Interlaken
Berner Oberland News – 16. Jahrgang
Montag 11. Juli 2011
Ihr Internet-Provider im
Berner Oberland
Aktuelle Frontseite
In eigener Sache
Seit einiger Zeit erscheinen merklich weniger Bilder und Eigenberichte in den Berner Oberland News. Als ob die Lungentransplantation von Herausgeber Peter Schmid nicht genug wäre: Seine Ehefrau und Mitarbeiterin Dora Schmid musste sich der operativen Entfernung eines bösartigen Hirntumors und anschliessend einer ersten ebenfalls gut verlaufenen sechswöchigen kombinierten Bestrahlungs- und Chemotherapie unterziehen. Ein Medicaltalk-Auftritt der Patientin kann im Archiv des Regionalfernsehens von Telebärn aufgerufen werden.

Netz gegen Kinderporno

Seitenanfang

Fünf Gemeinden wehren sich gegen Fluglärm

Laut einem gemeinsamen Schreiben an Bundesrat Ueli Maurer, Vorsteher des Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport haben Gemeindebürger von fünf Gemeinden Petitionen zum Thema Fluglärm mit ähnlichem Wortlaut eingereicht: Brienz (234), Brienzwiler (201), Schwanden (121), Hofstetten (89) und Meiringen (208).

pd/bns. In den Flugplatznews 2/2011 werde die Mitwirkung zum neuen Sachplan Militär angekündigt, wird in dem Schreiben erinnert: «Wir sind froh, dass nun der demokratische Prozess beginnt und die Anliegen von Behörden und Bevölkerung in die Rahmenbedingungen für den Flugplatz Meiringen aufgenommen werden. Wir hoffen, dass die Eingaben dieses Mal verarbeitet und umgesetzt werden. Ein Vorgehen wie 2007, wo auf die Eingaben von Meiringen, Brienz, Schwanden, Brienzwiler und Hofstetten keine Antworten und noch weniger Anpassungen im Sachplan erfolgten, würde die Glaubwürdigkeit des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport definitiv in Frage stellen.»

Zur Ausgestaltung der Rahmenbedingungen wird darauf hingewiesen, dass die Mitglieder des Kontaktgremiums die folgende Forderungen als Verhandlungsbasis deponiert hätten: Maximum 2500 Flugbewegungen pro Jahr, davon maximal 50 Prozent mit Typ F/A-18, restliche Bewegungen mit Tiger. Sommerpause während vier Monaten, maximal 80 Bewegungen pro Woche in der übrigen Zeit. Axalpschiessen nicht während der touristischen Hochsaison. Erhalt von 200 Arbeitsplätzen und 25 Ausbildungsplätzen. 

Gemeindeinitiativen für bessere Lebensqualität
In der Gemeinde Brienzwiler haben laut dem Schreiben nach Bern 201 Personen (rund 52 Prozent der Stimmberechtigten) nachfolgende Initiative zuhanden der Gemeindebehörden unterzeichnet: «Die in der Gemeinde Brienzwiler stimmberechtigten Unterzeichner stellen folgendes Begehren. Der Initiativtext: Der Gemeinderat von Brienzwiler wird beauftragt beim Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport weiterhin eine Reduktion der Jetbewegungen auf dem Militärflugplatz Unterbach auf 2500 pro Jahr zu verlangen. Ebenso muss er sich für eine flugfreie Zeit von vier Monaten im Sommer zugunsten des Tourismus und der Bevölkerung einsetzen. Auf die vorgeschlagene Kompensationsgeschäfte oder ‹Zückerli› des Eidgenössisches Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport, die teilweise noch mehr Lärm in die Region bringen, ist nicht einzutreten.» – Als Empfehlung soll der Gemeinderat des weiteren den Erhalt der regionalen Arbeitsplätze anstreben «und sich auf Grund der Immissionsbelastung und der damit zusammenhängenden Verschlechterung der Liegenschaftspreise für eine lineare Reduktion aller amtlichen Werte und Eigenmietwerte der Brienzwiler Liegenschaften einsetzen».

Mit dieser Initiative forderten die Unterzeichner ihre Gemeindebehörden auf, die Verhandlungen mit dem Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport auf der Basis der Forderungen des Kontaktgremiums wieder aufzunehmen. Gemeindebürger der nachfolgend aufgeführten Gemeinden reichten Petitionen mit ähnlichem Wortlaut ein.

Formvorschriften nicht erfüllt
Die Unterschriftensammlungen ergaben laut dem Schreiben jeweils das nötige Quorum für eine Gemeinde­initiative. In den Gemeinden könnten die Eingaben jedoch nicht als Initiativen behandelt werden, weil sie Formvorschriften nicht erfüllten. Als Petitionen seien dies aber klare Meinungs­äusserungen einer grossen Gruppe von besorgten Einwohnern, welche berücksichtigt werden müssten: «Wir erwarten, dass die Forderungen ernst genommen werden und Lösungen gefunden werden, die der Einmaligkeit unserer Region Rechnung tragen.»


Berner Oberland News
Leserbriefe an die Berner Oberland News sowie Anfragen für Werbebanner, Inserate und Bilder in druckfähiger Auflösung
Aktuelle Frontseite
Seitenanfang
Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Obdorfstrasse 279 A, 3852 Ringgenberg / Redaktionsstube Ringgenberg Telefon +41(0)33 821 10 60 / Mobiles +41(0)79 427 45 78 und Dora Schmid +41(0)79 645 27 11 / Postcheckkonto 40-71882-7
Für den Inhalt von verknüpften externen Websites (Links) beziehungsweise für die darauf von Dritten angebotenen Informationen, Produkte und Dienstleistungen übernehmen die «Berner Oberland News» keine Verantwortung.

 
'