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Montag 11. Juli 2011
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Seit einiger Zeit erscheinen merklich weniger Bilder und Eigenberichte in den Berner Oberland News. Als ob die Lungentransplantation von Herausgeber Peter Schmid nicht genug wäre: Seine Ehefrau und Mitarbeiterin Dora Schmid musste sich der operativen Entfernung eines bösartigen Hirntumors und anschliessend einer ersten ebenfalls gut verlaufenen sechswöchigen kombinierten Bestrahlungs- und Chemotherapie unterziehen. Ein Medicaltalk-Auftritt der Patientin kann im Archiv des Regionalfernsehens von Telebärn aufgerufen werden.

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Gemeindeworkshop: «Herausforderung Zweitwohnungsbau»

Am dritten Gemeindeworkshop der Volkswirtschaft Berner Oberland haben sich 40 Gemeindevertreter ausgetauscht. Behandelt wurde unter anderem die «Herausforderung Zweitwohnungsbau».

pd/bns. Christoph Miesch, Amtsvorsteher Amt für Gemeinden und Raumordnung, zeigte laut einer Medienmitteilung die Herausforderungen für Gemeinden und das Berner Oberland beim Zweitwohnungsbau auf. Im Berner Oberland sei fast jede dritte Wohnung eine Zweitwohnung. Die durchschnittliche Nutzung belaufe sich auf sieben bis acht Wochen pro Jahr. Der Regierungsrat des Kantons Bern habe Richtplananpassungen verabschiedet, die im August 2011 in Kraft träten: «Im Richtplan werden qualitative Zielsetzungen für eine ausgewogene Entwicklung von Erst- und Zweitwohnungen verankert. Zudem werden die Gemeinden bezeichnet, welche Massnahmen ergreifen müssen. Der Kanton unterstützt die Realisierung von bewirtschafteten Betten und begrenzt die Zunahme von nicht bewirtschafteten Zweitwohnungen.»

Der Gemeindepräsident von Grindelwald, Emanuel Schläppi, legte seine Erfahrungen dar: «Vor nicht allzu langer Zeit durften Zweitwohnungen überall erbaut werden, wo das Land zur Verfügung stand, die Finanzierung sichergestellt war und die Bewilligung erteilt wurde.» Doch die Zunahme dieser Bautätigkeiten habe den Ruf nach Errichtung von Bauzonen bestärkt. Die ungebremste Nachfrage nach Zweithäusern und Zweitwohnungen habe den Preis in die Höhe getrieben, so dass Einheimische nicht mithalten konnten: «Der Kanton schaffte daraufhin das Mittel der Planung von Erstwohnungen. Orte mit Zweitwohnungen tragen die Verantwortung für die Einwohner, aber auch für die Gäste, die Zweitwohnungsbesitzer, die Hotel- und Ferienwohnungsgäste. In Grindelwald stellen diese das Vierfache der Einwohnerzahl.» Solche Gegebenheiten seien zu berücksichtigen.

Schläppi erwartet vom Kanton, dass die Gemeinden unterstützt werden, derart komplexe und vielfältige Arbeitsgebiete dürften die bestehenden Verwaltungssysteme nicht überfordern. Die Gemeinde wiederum müsse selbstkritisch sein und sich fragen, wohin die Entwicklung führen soll: « Offenheit, Toleranz und Lernbereitschaft sind nötig, aber auch Hilfsmittel, um den Vollzug von Regelungen und die Kontrolle sicherzustellen. Emanuel Schläppi gab zu bedenken, dass in Gebieten wie Grindelwald beim Aufbrauch von Baulandreserven Zurückhaltung geübt werden soll. Erst einmal soll dem Renovationsbedarf von bestehenden Liegenschaften Rechnung getragen werden. Schläppi signalisierte, dass er bei der Ausarbeitung von möglichen Lenkungsabgaben beim Bau von Zweitwohnungen gerne mitarbeiten werde. Generell solle aber die Pflege des bestehenden Systems im Vordergrund stehen, bevor neue Regulierungen Einzug halten. Des weiteren habe eine stufengerechte Unterstützung des Kantons zu erfolgen. Und nicht zuletzt sei eine koordinierte und gute Zusammenarbeit innerhalb der Gemeinden unabdingbar.

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