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Samstag 9. Juli 2011
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Seit einiger Zeit erscheinen merklich weniger Bilder und Eigenberichte in den Berner Oberland News. Als ob die Lungentransplantation von Herausgeber Peter Schmid nicht genug wäre: Seine Ehefrau und Mitarbeiterin Dora Schmid musste sich der operativen Entfernung eines bösartigen Hirntumors und anschliessend einer ersten ebenfalls gut verlaufenen sechswöchigen kombinierten Bestrahlungs- und Chemotherapie unterziehen. Ein Medicaltalk-Auftritt der Patientin kann im Archiv des Regionalfernsehens von Telebärn aufgerufen werden.

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Vor Verkehrsversuch in der Thuner Innenstadt

Während eines Jahres soll ab 8. August 2011 ein Verkehrsversuch in der Thuner Innenstadt zeigen, was die beste Lösung für ein möglichst konflikt- und staufreies Nebeneinander von Fussgängern und motorisiertem Verkehr wäre.

pd/bns. Der Strassenabschnitt zwischen Kino Rex und Coop Kyburg in Thun erhält laut einer Medienmitteilung ab 8. August versuchsweise eine Mittelzone – ähnlich wie bereits die Bahnhofstrasse. Die Mittelzone diene als Querungshilfe für die Fussgänger und mache den Verkehr flüssiger. Das Problem: Zu viel Verkehr dränge sich über die beiden aarequerenden Achsen – die Freienhofgasse und die Marktgasse zwischen Guisanplatz und Sternenplatz: «Die Situation wird zusätzlich durch die starken Passsantenströme auf den Fussgängerstreifen erschwert, welche in den Spitzenstunden die Kolonne immer wieder ins Stocken bringen.» Verkehrserhebungen zeigten, dass zwischen Guisan- und Sternenplatz (zwischen dem Kino Rex und dem Coop Kyburg) in Spitzenstunden bis zu 600 Fussgänger die Strasse überqueren, also durchschnittlich alle sechs Sekunden ein Fussgänger sein Querungsbedürfnis anmeldet. Gleichzeitig passierten rund 1000 Fahrzeuge den Abschnitt: «Um die Fussgänger in Gruppen queren zu lassen und so den Verkehrsfluss zu verbessern, kommt regelmässig ein privater Verkehrsdienst zum Einsatz. Dies verursacht hohe Kosten, schafft aber nur bedingt Abhilfe.»

Auch für die Fussgänger sei die Situation wenig befriedigend, verlautet im weiteren: «Das verkehrsfreie Einkaufen und Flanieren finde ausgangs Bälliz ein abruptes Ende, obschon wichtige Einkaufsziele auf der anderen Strassenseite liegen. Der Bypass Thun Nord und damit verbunden die Einbahnabschnitte auf der Allmend- und der Sinnebrücke werden den Durchgangsverkehr erst ab 2017 oder 2018 verringern. So lange möchte der Thuner Gemeinderat nicht zuwarten.»

Das Beispiel Bahnhofstrasse zeige, dass es für ein gutes Mit- und Nebeneinander von Fussgängern und Fahrzeugen nicht zwingend Fussgängerstreifen brauche: «Eine Mittelzone wie an der Bahnhofstrasse erlaube es den Passanten, die Strasse überall und in der jeweiligen Wunschlinie zu überqueren: «Da dabei jeweils nur eine Fahrspur aufs Mal traversiert werden muss, liessen sich auch kleinere Lücken im Verkehr gut nutzen. Die Fahrzeugführer nehmen in der Regel Rücksicht, müssen aber nicht für jeden einzelnen Fussgänger anhalten.»

Nach der noch laufende Werkleitungssanierung soll im Abschnitt Guisanplatz–Sternenplatz eine Mittelzone markiert werden. Danach starte der Verkehrsversuch «Syt so guet»: «Statt stur auf dem Vortrittsrecht zu beharren, nehmen Fahrzeugführer und Fussgänger aufeinander Rücksicht und einigen sich, beispielsweise mit Handzeichen, auf den jeweiligen Vortritt. Diese neue, durch Höflichkeit geprägte Verkehrskultur bringt allen Vorteile: Die Fahrzeugführer kommen mit weniger ‹Stop and go›  durch die Innenstadt, die Fussgänger können ihr Ziel dank der Mittelzone direkt und ohne Umweg über einen Zebrastreifen ansteuern.» Die drei Fussgängerstreifen im Abschnitt werden entfernt. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei 50 Kilometer in der Stunde belassen werden, da die real gefahrenen Geschwindigkeiten wegen den engen Verhältnissen, den vielen Passanten und der kurzen Fahrstrecke weit tiefer lägen. Im Prinzip hätten die Fahzeugführer bei diesem System den Vortritt. Das Gesetz verlange von ihnen aber ein angemessenes Verhalten. Wo Fussgängerstreifen fehlten, bedeute dies: Rücksicht nehmen. Sehbehinderte hätten immer und überall Vortritt.

Wenn sich die Mittelzone und das freie Queren bewährten, soll eine provisorische auffällige Markierung einer definitiven städtebaulich angepassten Gestaltung weichen, beispielsweise in Form einer Pflästerung. Diese soll auch dann ihre gewünschte Wirkung entfalten, wenn 2017 oder 2018 mit der Inbetriebnahme des Bypasses Thun-Nord der Einbahnverkehr auf der Allmend- und der Sinnebrücke eingeführt werde.

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