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Mittwoch 22. Juni 2011
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Seit einiger Zeit erscheinen merklich weniger Bilder und Eigenberichte in den Berner Oberland News. Als ob die Lungentransplantation von Herausgeber Peter Schmid nicht genug wäre: Seine Ehefrau und Mitarbeiterin Dora Schmid musste sich der operativen Entfernung eines bösartigen Hirntumors und anschliessend einer ersten ebenfalls gut verlaufenen sechswöchigen kombinierten Bestrahlungs- und Chemotherapie unterziehen. Ein Medicaltalk-Auftritt der Patientin kann im Archiv des Regionalfernsehens von Telebärn aufgerufen werden.

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Spitäler FMI AG: Mehr Patienten und Zukunftsinvestitionen

pd. Die Spitalgruppe Frutigen, Meiringen und Interlaken (Spitäler FMI AG) hat im Jahr 2010 bei gestiegenem Angebot noch einmal deutlich mehr Patienten behandelt als im Vorjahr 2009. Um die Kapazitäten am Sitzspital Interlaken zu erweitern und die  regionale Gesundheitsversorgung im FMI-Einzugsgebiet auch künftig zu sichern, will die Oberländer Spitalgesellschaft die Infrastruktur auf den heutigen Stand bringen.

Nach dem Zuwachs 2009 behandelte laut einer Medienmitteilung des Verwaltungsrates die Spitäler FMI AG im Jahr 2010 erneut mehr Patienten. Die stationären Fälle stiegen von rund 8600 auf über 9200 Patienten. Noch stärker sei die Anzahl ambulant behandelter Patienten gestiegen: Wurden im Jahr 2009 noch 32 280 Fälle gezählt, waren es 2010 bereits 33 400: «Wie wichtig die Standorte der Spitalgruppe auch für den Oberländer Tourismus sind, belegt der Umstand, dass im Jahr 2010 täglich durchschnittlich sechs Urlauber oder Tagesgäste ambulant versorgt wurden.»

Investition in die Zukunft
Mit der heutigen Infrastruktur am FMI-Sitzspital in Unterseen sind laut der Medienmitteilung die in den vergangenen Jahren stetig gestiegenen Behandlungszahlen kaum mehr zu bewältigen: «Anders als die baulichen Gegebenheiten beim Spital Frutigen, wo keine grösseren Investitionen anfallen, sind die Kapazitäten in Interlaken mit Gebäuden aus den Jahren 1905 bis 1975  ausgereizt.» Als Folge von intensiven Beratungen praxisorientierter und wirtschaftlich vernünftiger Lösungen habe die Spitäler FMI AG zur Erneuerung und Erweiterung des Spitals Interlaken per Ende 2010 bei den zuständigen Stellen beim Kanton Bern eine Reihe von Investitionsprojekten im Umfang von rund 75 Millionen Franken eingereicht. «Für die auflagengebundene Erneuerung der Zentralsterilisation, die ebenfalls vorgeschriebene Anpassung der Brandschutzmassnahmen, für die Sanierung und Dämmung der Gebäudehülle des Hauses K und einen besseren Erdbebenschutz sowie für die grundlegende Reorganisation des Medikamentenverteilsystems hat der bernische Regierungsrat bereits Kredite im Umfang von knapp 27,5 Millionen Franken gesprochen.» Die übrigen 47,5 Millionen Franken müssen nach FMI-Angaben noch vom Regierungsrat und vom Grossen Rat freigegeben werden. Zusammengefasst handle es sich dabei um die folgenden Projekte.

Erneuerung und Erweiterung des alpinen Notfallzentrums und des Operationstrakts: Die Räumlichkeiten des Operationstrakts aus den 1970er Jahren und das alpine Notfallzentrum genügen aufgrund der stetig gestiegenen Behandlungen den heutigen Bedürfnissen nicht mehr. Zur Erfüllung des Leistungsauftrages ist das Spital Interlaken zurzeit und künftig auf gut funktionierende, räumlich zweckmässige und ausreichend erneuerte Operations- und Notfallbereiche angewiesen. Diese Anforderungen können nur mit einer baulichen Erweiterung und Neuorganisation erfüllt werden. Um die Strategie des Kantons Bern für die vermehrt ambulant erfolgende Patientenbehandlung umzusetzen, ist eine grössere, OP-nahe und gut zu überwachende Einheit für tagesklinische Patienten sowie das Notfallzentrum nötig. Kosten zirka 35 Millionen Franken. – Zusätzliches Stockwerk: Künftig sollen alle Patienten in nur noch einem Trakt untergebracht werden. Um die heute im Gebäude E (älteste Gebäudeteile des Spitals) untergebrachte Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe sowie die Privatabteilung (Total 33 Betten) neu im Haus K (Bettentrakt) einzugliedern, ist beabsichtigt, das Gebäude K mit Kosten von zirka elf Millionen Franken um ein Geschoss aufzustocken.

Modernste MRI-Technologie
Als eines der ersten Spitäler soll im Spital Interlaken in Unterseen gegen Mitte 2011 ein ultramoderner 3-Tesla-Kernspintomograph in Betrieb gehen. Die Magnetresonanztomographie mit ihren seit langem bekannten, anerkannten und aus dem Spitalalltag kaum mehr wegzudenkenden Vorzügen werde auch in Interlaken seit neun Jahren erfolgreich eingesetzt. Das neue Gerät besitzt als eine von vielen Besonderheiten einen auf 70 Zentimeter Durchmesser vergrösserten Tunnel. Dies erlaube eine angenehmere Lagerung und dürfte aufgrund der grosszügigeren Abmessungen weniger Platzangst verursachen. «Die höhere Feldstärke (3T), aber auch die vollständig digitale Signalverarbeitung ermöglichen eine deutlich gesteigerte Auflösung der Weichteilstrukturen, ohne dabei das Untersuchungsfeld einschränken zu müssen.» Davon profitierten einerseits die Patienten, andererseits die orthopädische Therapie, aber auch die Abdominal-Diagnostik und die Untersuchung des zentralen Nervensystems. Das bisherige 1,5-Tesla-Gerät werde weiterbetrieben, so dass mit beiden Geräten die stetig steigende Nachfrage an MRT-Untersuchungen abgedeckt werden kann.

Jahresgewinn von 170 000 Franken
Der Jahresumsatz 2010 der Spitäler FMI AG belief sich laut der Medienmitteilung auf rund 110 Millionen Franken. Der Anteil der Betriebsbeitragszahlungen durch den Kanton Bern sank um rund 1,8 auf 35,5 Millionen Franken: «Unter dem Strich resultierte ein Gewinn von 170 000 Franken.

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