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Samstag 11. Juni 2011
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Kandergrund: Feuerwehraufgaben an Frutigen übertragen

Gemeindeversammlung Kandergrund vom 10. Juni 2011: Kandergrund überträgt Aufgaben im Feuerwehrwesen an die Gemeinde Frutigen und passt das Organisationsreglement an. Die Gemeinderechnung 2010 schliesst ausgeglichen ab, 470 000 Franken besser als im Budget vorgesehen. Die Brücke an Zrydsbrügg kann saniert werden, das Volk genehmigte dafür einen Kredit über 180 000 Franken

pd/bns. Die Stimmberechtigten haben die Übertragung der Aufgaben im Feuerwehrwesen an die Gemeinde Frutigen mit 21 Ja gegen 13 Nein bei 9 Enthaltungen angenommen. Ab 1. Januar 2012 gilt das Frutiger Feuerwehrreglement auch für die Gemeinde Kandergrund. Das Magazin Innerkandergrund bleibt erhalten, die bisherige Feuerwehr Kandergrund mit einem Bestand von 50 Feuerwehrleuten kann in einen Löschzug mit 30 Feuerwehrleuten umgewandelt werden. Das Mitspracherecht der Gemeinde Kandergrund ist gewährleistet, indem Kaderpositionen durch Feuerwehrleute aus Kandergrund besetzt werden können und Kandergrund die Kommission für öffentliche Sicherheit Frutigen bei der Behandlung von Feuerwehrgeschäften mit zwei Personen ergänzt. Finanziert wird die «neue» Feuerwehr weiterhin durch Betriebsbeiträge der Gebäudeversicherung Bern und Feuerwehrersatzabgaben. Zusätzliche Beiträge aus ordentlichen Steuereinnahmen sind nicht vorgesehen und können erst nach Ablauf von 10 Jahren ausgehandelt werden. Die Einzelheiten der Zusammenarbeit regeln die beiden Gemeinderäte in einem Vertrag. Die Gebäudeversicherung Bern untersützt den Zusammenschluss mit einem Beitrag von 201 681 Franken.

Jahresrechnung besser als erwartet
Die Rechnung 2010 schliesst bei einem Aufwand und einem Ertrag in der Höhe von 2 499 182 Franken ausgeglichen ab. Das Ergebnis liegt damit rund 470 000 Franken über den Erwartungen. Höhere Einkommens- und Gewinnsteuern und höhere Beiträge aus dem Finanzausgleich führten zu diesem Resultat. Im Jahr 2010 hat die Gemeinde rund 370 000 Franken investiert. Die wichtigsten Ausgaben stellten die Sanierung von zwei Strassenstücken und die Ausrüstung der Gemeindeverwaltung und der Schule mit neuen, beziehungsweise weiteren Informatikgeräten sowie die Aufstockung des Darlehens an die Wasserversorgungsgenossenschaft Kandergrund dar. Die Versammlung genehmigte im weiteren die Kreditabrechnung der Sanierung der Gemeindestrasse BKW-Kohlensilo. Die Abrechnung schloss bei Ausgaben von 66 159 Franken rund 4000 Franken unter dem bewilligten Kredit ab.

Sanierung Brücke Zrydsbrügg
Die Brücke über die Kander an Zrydsbrügg kann für 180 000 Franken saniert werden, der entsprechende Verpflichtungskredit steht nach der Genehmigung durch die Gemeindeversammlung zur Verfügung. Vorgesehen sind die Verbreiterung der Brücke auf der Nordseite, die Sanierung des Belags und die Verstärkung der Widerlager auf beiden Uferseiten. Wie bisher wird auf der Nordseite der Brücke ein Trottoir angebracht. Die Bauarbeiten sollen im Winter 2011/2012 bei niedrigem Wasserstand ausgeführt werden. Von den Grundeigentümern der Gewerbeliegenschaften auf der Westseite der Kander wird die Gemeinde einen Grundeigentümerbeitrag in der Höhe von 50 Prozent der Baukosten erheben, was einem Betrag von 3.25 Franken pro Quadratmeter Gewerbeland entspricht.

Steinschlag im Hinderloueligraben
Im «Verschiedenen» informierte Gemeindepräsident Fritz Inniger über den Steinschlag im Hinderloueligraben vom 18. Mai 2011 und die daraufhin eingeleiteten und bereits ausgeführten Arbeiten. Nach den Steinschlägen in der zweiten Maihälfte im Hinderloueligrabe, Ausserkandergrund, hat der Gemeinderat das Gebiet durch einen Geologen näher untersuchen lassen. Es hat sich herausgestellt, dass bei der Ausbruchstelle Baumwurzeln in Klüfte eingedrungen sind und das Gestein mit dem Wurzeldruck abgelöst und so zum Absturz gebracht haben. Eine weitere akute Gefährdung an dieser Stelle besteht nicht mehr. Jedoch sollen in einer zweiten Felsreinigungsaktion weitere teilweise bereits gelöste Felspakete mit dem Hebeisen zum Absturz gebracht und einzelne kleine Tannen, deren Wurzeln in die zerklüfteten Felspartien wachsen, gefällt werden. Der Geologe empfiehlt, den Bereich der Abbruchstelle jährlich visuell zu kontrollieren und eine Fotodokumentation anzulegen. Der Gemeinderat wird diese Arbeit an der nächsten Sitzung in Auftrag geben. Vor der zweiten Felsreinigung wird der Gemeinderat die betroffenen Anwohner informieren und die nötigen Schutzmassnahmen anordnen.


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