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Mittwoch 22. Juni 2011
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Zweisimmen: Burgruine unterer Mannenberg saniert

Die Burgruine unterer Mannenberg in Zweisimmen ist in den letzten Jahren saniert und archäologisch untersucht worden. Den Abschluss der Arbeiten feiern die Stiftung Burg Mannenberg und der Archäologische Dienst des Kantons Bern am 1. und 2. Juli 2011 mit einem grossen Mittelalterfest.

Der Turm der ursprünglichen Burg mit dem Ansatz des jüngeren Rundturmes darüber. (Archäologischer Dienst des Kantons Bern)

kkb/bns. Um die Burgruine unterer Mannenberg vor dem endgültigen Zerfall zu retten, wurde sie laut einer Medienmitteilung des Kantons Bern seit dem Jahr 2008 saniert und das Mauerwerk vom Archäologischen Dienst des Kantons Bern untersucht. Inzwischen seien die Forschungen und die Sanierungsarbeiten abgeschlossen: «Die hell aus dem Wald hervorstechende Ruine lädt zur Begehung ein. Eine Treppe erlaubt es, den Turmstumpf zu besteigen und die Aussicht zu geniessen. Zur Rettung der Burgruine wurde im Jahr 2007 die Stiftung Burg Mannenberg gegründet, Geld gesammelt und mit Unterstützung von Bund, Kanton (Lotteriefonds) und Archäologischem Dienst die Sanierung durchgeführt. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 880 000 Franken.» Wie die meisten Burgen erscheinen laut der Medienmitteilung auch die beiden Anlagen auf dem Mannenberg spät in den Schriftquellen. Es seit weder bekannt, wer sie errichtet hat noch wann das geschah: «Bekannt ist hingegen, dass die Burg Mannenberg deutsches Königsgut war und über Jahrhunderte als Zentrum der gleichnamigen Herrschaft mit dem Dorf Zweisimmen diente.

Die ursprünglich weithin sichtbare Burganlage des 13. Jahrhunderts sei in einem Zug nach einheitlichem Plan am Südwestrand des Felssporns nahe am Steilhang zur Simme entstanden: «Zentrum ist die obere Kernburg mit eckigem Turm, Wohngebäude und Verbindungsbau um einen Hof. Das Wohngebäude kann als unterkellerter, mehrgeschossiger Steinbau von 10 Meter Breite und 18 Meter Länge rekonstruiert werden. Wohl zwischen den Jahren 1250 und 1300 brach man den eckigen Turm ab und errichtete an seiner Stelle einen mächtigen Rundturm. Wahrscheinlich waren die Freiherren von Raron seine Erbauer. Im Jahr 1349 wurde die Burg durch einen verheerenden Brand zerstört und nie wieder aufgebaut. Es liegt nahe, in diesem Ereignis die Erstürmung und Zerstörung durch die Berner Truppen zu vermuten.»

Die Untersuchungen des Archäologischen Dienstes hätten nur einen kleinen Ausschnitt der mittelalterlichen Bebauung auf dem Mannenberg berührt», verlautet im weiteren. Es gebe im Waldboden Spuren weiterer Mauerzüge: «Diese lassen vermuten, dass sich die Burganlage nach Westen, möglicherweise auch nach Norden fortgesetzt hat. Und knapp 200 Meter nördlich, auf der höchsten Stelle des Mannenbergs, befinden sich die Reste der oberen Burg, die bisher nicht erforscht ist.»

Die Stiftung Burg Mannenberg und der Archäologische Dienst feiern laut der Medienmitteilung die Sanierung der unteren Burgruine am Freitag und Samstag 1. und 2. Juli 2011 mit einem grossen Mittelalterfest. Am Freitag stehe das Schulfest der Volksschule Zweisimmen auf dem Programm, am Samstag das grosse Mittelalterfest für die Öffentlichkeit mit dem Festakt und der Rede des Regierungspräsidenten Bernhard Pulver. Während des ganzen Tages finde ein mittelalterlicher Markt statt. Daneben gebe es verschiedene Aktivitäten, Musik u nd Tanz. Der Archäologische Dienst biete stündlich Burgrundgänge an. – WeitereInformationen zur Burg Mannenberg sind unter www.burgenweg.ch zu finden.

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