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Montag 20. Juni 2011
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Soll die Schlossbergschule Spiez einer Sparübung zum Opfer fallen?

Die Schlossbergschule in Spiez soll im Rahmen eines von der Kantonsregierung geschnürten neuen Entlastungspakets von insgesamt 277 Millionen Franken geschlossen werden.

pd/bns. Die Volkswirtschaft Berner Oberland führt in einer Stellungnahme zur angekündigten Schliessung der Schlossbergschule Spiez aus, dies stelle einen bedeutenden Abbau des Bildungsangebotes im Berner Oberland dar: «Ausbildungs- und Arbeitsplätze werden zerstört, die Volkswirtschaft und die Bildungslandschaft des Berner Oberlandes geschwächt.» Die Volkswirtschaft Berner Oberland habe heute Montag mit Konsternation die Meldung zur Kenntnis genommen, dass die Schlossbergschule in Spiez im Jahr 2014 geschlossen werden soll. Alexander Schenkel, Präsident der Volkswirtschaft Berner Oberland: «Ein Abbau eines solchen Bildungsangebotes ohne triftige Gründe können wir nicht akzeptieren.» Für die Gemeinde Spiez und das Berner Oberland bedeute eine Schliessung den Verlust von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen. Einmal mehr werde der ländliche Raum besonders betroffen. Die Volkswirtschaft Berner Oberland wolle sämtliche politischen Bestrebungen, welche das Ziel haben die Schule zu retten, unterstützen.

Die Schliessung der Schlossbergschule kann nach parteiübergreifender Auffassung verhindert und das Sparziel trotzdem erreicht werden: Mit der Erfüllung einer von Hannes Zaugg (SP-JUSO-PSA, Uetendorf (Bethli Küng (SVP, Saanen), Anita Luginbühl (BDP, Krattigen), Thomas Heuberger (Grüne, Oberhofen), Marc Jost (EVP Thun) und Fred Schneiter (EDU, Thierachern) unterzeichneten dringlichen Motion soll das Sparziel von 2,3 Millionen Franken erreicht werden, «ohne dass eine erfolgreiche Bildungsstätte» verschwindet». Die Schlossbergschule sei eine kantonale Berufsfachschule mit den Schwerpunkten Lehrwerkstätte für Bekleidungsgestalter und den Brückenangeboten berufsvorbereitendes Schuljahr und Vorlehre. Die Schlossbergschule habe ein eigenständiges Profil und verfüge über ein wichtiges Bildungsangebot im Berner Oberland. Die Bildungsqualität sei an der Schlossbergschule erwiesenermassen hoch: «Von einer Schliessung wären rund 320 Lernende, 60 Lehrkräfte und vier Verwaltungsangestellte betroffen. Sowohl für die Gemeinde Spiez als auch für das Berner Oberland bedeutet die Schliessung vor allem bei der Lehrwerkstätte mit dem Verlust von 45 Ausbildungsplätzen einen herben Verlust. Wie schon so oft wird der ländliche Raum von Sparmassnahmen überproportional getroffen. Dem Grundsatz der Stärkung des ländlichen Raums wird einmal mehr nicht nachgelebt.» Die Klassen des berufsvorbereitenden Schuljahres und der Vorlehre sollen laut Schlossbergschule nach Thun beziehungsweise Interlaken verschoben werden, die Lehrwerkstätte für die Ausbildung der Damenschneiderinnen in Spiez aufgehoben und das Angebot nur noch in der Stadt Bern geführt werden.

Die Finanzsituation des Kantons bleibt laut einer Medienmitteilung aus Bern weiterhin angespannt: «Dem im Jahr 2012 drohenden Defizit will der Regierungsrat mit einem neuen Entlastungspaket im Umfang von 277 Millionen Franken begegnen.» Auch zwischen 2013 und 2015 soll das Entlastungspaket den Haushalt zwischen 242 und 256 Millionen Franken pro Jahr entlasten. Die ursprünglich angestrebte Zielgrösse von 200 Millionen Franken werde deutlich übertroffen: «Nach zehn Sanierungspaketen seit Mitte der neunziger Jahre mit einem Entlastungsvolumen von jährlich wiederkehrend rund anderthalb Milliarden Franken ist der Spielraum für einfache, rasch realisierbare Einsparungen ausgeschöpft.» Das Entlastungspaket führe deshalb in verschiedenen Bereichen zu einem spürbaren Leistungsabbau. Die finanziellen Effekte würden bis im August in das Budget 2012 und den Aufgaben- und Finanzplan 2013 bis 2015 integriert: «Der Grosse Rat wird in der Novembersession 2011 die politische Debatte über das Entlastungspaket führen.»

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