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Donnerstag 16. Juni 2011
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Thun: Schlossberg-Parking soll zu verkehrsarmer Innenstadt beitragen

Die Thuner Innenstadt soll weiterhin für alle gut erreichbar bleiben – ohne dass aber die Gesamtzahl der Parkplätze wächst. Zwei neue Parkieranlagen, das City-Ost im Innern des Schlossbergs und das City-Süd an der Mönchstrasse, die Aufhebung oberirdischer Parkplätze zugunsten attraktiver neuer Nutzungen sowie eine optimale Lenkung des Parkplatzsuchverkehrs sollen zur Erreichung des Ziels beitragen.

pd/bns. Die Stadt und die Parkhaus Thun AG führen laut einer Medienmitteilung eine öffentliche Mitwirkung zum Schlossberg-Parking durch: Ab sofort bis 8. August 2011 könne sich die Bevölkerung zum Parkhaus, zur Zufahrt und zur Fussgänger-Erschliessung äussern. Konkret äussern könne sich die Bevölkerung nun zur eigentlichen Parkieranlage im Schlossberg, zu deren Erschliessung und der dafür nötigen Zonenplanänderung: «Einsprachen können nicht im Rahmen des Mitwirkungsverfahrens, sondern erst bei der Auflage der Zonenplanänderung beziehungsweise bei der Strassenplanauflage erhoben werden.» Der als bautechnisch und bezüglich Ortsbild anspruchsvoll bezeichnete unterirdische Bau soll durch die Parkhaus Thun AG bis etwa im Jahr 2017 realisiert und von der Stadt zu etwa einem Sechstel mitfinanziert werden: «Einer Rückstellung von 6 Millionen Franken und der entsprechenden Zweckbestimmung hat der Stadtrat am 31. Mai zugestimmt. Es wird mit Gesamtkosten von 35 bis 40 Millionen Franken gerechnet.»

Zwischen Schloss und Stadtkirche – aber nicht direkt unter diesen historischen Gebäuden – soll der viergeschossige unterirdische Baukörper etwa 84 Meter lang und 50 Meter breit, auf der Seite der Oberen Hauptgasse etwa 15,5 Meter und auf der Seite der Burgstrasse etwa 21 Meter hoch werden: «Gebaut werden kann im konventionellen, erprobten Bergbauverfahren, also unterirdisch, wie man es von Zivilschutz- und Militäranlagen oder vom Tunnelbau her kennt. Um unter den privaten Grundstücken bauen zu können, sind von deren Besitzern Unterbaurechte einzuholen.»

Bei der Planung für eine neue Parkieranlage im Innern des Thuner Schlossbergs geht es laut der Medienmitteilung um mehr als nur eine Mitwirkung zu einem Bauvorhaben: «Das geplante Parking City-Ost im Schlossberg soll wesentlich zu einer gut erreichbaren, aber verkehrsarmen und attraktiven Innenstadt beitragen.» Diese stehe in zunehmendem Konkurrenzkampf mit gut erschlossenen Einkaufszentren an der Autobahn. Daher sollen die Obere Hauptgasse, der Rathausplatz, der Mühleplatz oder das Bälliz auch zu Fuss und per Velo besser erreichbar werden.

Mit einem Bündel von Massnahmen will der Thuner Gemeinderat vor allem auch den Parkplatz-Suchverkehr reduzieren, ohne aber die Gesamtzahl der Parkplätze zu erhöhen: «Kernelemente des entsprechenden Parkraumkonzepts, das in einer Vernehmlassung bei Organisationen und Parteien im Winter 2009/2010 mehrheitlich gute Akzeptanz fand, sind ein neues Parking in einer Geschäftsüberbauung an der Mönchstrasse beim Bahnhof Thun (City-Süd) mit maximal 140 öffentlichen Parkplätzen sowie eines im Innern des Schlossbergs mit rund 350 Plätzen (City-Ost). Insgesamt etwa gleich viele oberirdische Parkplätze sollen zum Zeitpunkt der Eröffnung der neuen Parkieranlagen aufgehoben beziehungsweise umgenutzt werden – auch zu Gunsten eines attraktiveren Stadtbilds.» Über 200 Parkplätze seien bereits zwischen 1998 und heute infolge der Realisierung von Überbauungen aufgehoben worden, weitere gut 240 Parkplätze sollen mit der Inbetriebnahme der neuen Parkhäuser anderen Nutzungen wie Zweiradparkierung, Warenumschlag oder Aussenverkauf zugeführt werden: «Insbesondere sollen die 80 Parkplätze des Aarefeld-Parkings hinter dem Kersch-Gebäude im Winkel Aarefeld- und Schulhausstrasse bis zur Inbetriebnahme des Parkhauses Schlossberg bestehen bleiben: «Dieses Vorgehen hat der Gemeinderat aufgrund der Reaktionen der Innenstadtanwohner und -geschäftsleute auf das Parkraumkonzept gewählt.»


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