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Mittwoch 1. Juni 2011
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Seit einiger Zeit erscheinen merklich weniger Bilder und Eigenberichte in den Berner Oberland News. Als ob die Lungentransplantation von Herausgeber Peter Schmid nicht genug wäre: Seine Ehefrau und Mitarbeiterin Dora Schmid musste sich der operativen Entfernung eines bösartigen Hirntumors und anschliessend einer ersten ebenfalls gut verlaufenen sechswöchigen kombinierten Bestrahlungs- und Chemotherapie unterziehen. Ein Medicaltalk-Auftritt der Patientin kann im Archiv des Regionalfernsehens von Telebärn aufgerufen werden.

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Flexibler Schnittzeitpunkt für Ökoflächen bewährt sich

Aufgrund der diesjährigen Vegetationsentwicklung stellt sich die Frage des optimalen Schnittzeitpunktes für Ökoflächen. Eine generelle Vorverlegung des Schnittzeitpunkts ist aufgrund der aktuellen Situation nicht nötig.

pd/bns. Im Kanton Bern hätten Bewirtschafter von Ökoflächen innerhalb von Vernetzungsprojekten seit dem Jahr 2010 die Möglichkeit, den ersten Schnittzeitpunkt flexibel zu wählen, wird in einer Medienmitteilung erinnert. Extensiv genutzte Flächen böten einen naturnahen Lebensraum und trügen zur Förderung und Erhaltung der Artenvielfalt bei, . Agronomische Überlegungen hätten bei der Nutzung dieser Flächen eine zweitrangige Bedeutung: «Vielmehr stehen die Lebensraumansprüche der bedrängten und bedrohten Arten im Fokus der zielführenden Bewirtschaftung.»

Im vergangenen Jahr habe der Kanton Bern im Rahmen des Vollzugs der Vernetzungsprojekte für extensiv und wenig intensiv genutzte Wiesen standardisierte Nutzungsvarianten eingeführt, verlautet im weiteren: «Damit können die Bewirtschafter von Ökoflächen innerhalb von Vernetzungsprojekten den ersten Schnittzeitpunkt flexibel wählen.» Diese Flexibilisierung entspreche in grossen Teilen dem Vorgehen, für das sich nun auch andere Kantone entschieden hätten. Dieses «Berner Modell» bewähre sich deshalb, weil die Kompetenz zur Vorverlegung bei den Trägerschaften von Vernetzungsprojekten liege. Damit reduziere sich der verwaltungsinterne administrative Aufwand massiv.

In über 360 Gemeinden des Kantons Bern existierten mittlerweile genehmigte Vernetzungsprojekte und somit die Möglichkeit, den Schnittzeitpunkt auf den angemeldeten Flächen flexibel zu gestalten. Es habe sich gezeigt, dass diese Möglichkeit auch genutzt werde: «Anträge für die individuelle Vorverlegung des Schnittzeitpunkts zum Beispiel beim Aufkommen von Problempflanzen oder bei Flächen gemäss Öko-Qualitätsverordnung sind beim Fachbereich ökologischer Ausgleich und Verträge einzureichen.»

Eine generelle Vorverlegung des Schnittzeitpunkts für Ökoflächen ist laut der Medienmitteilung aufgrund der aktuellen Situation nicht nötig. Die Trockenheit habe das Wachstum der Wiesen eingeschränkt. Mit Wiesenbeständen, die bedingt durch ihr üppiges Wachstum bei einem Starkregen umknicken und einfaulen, sei nicht zu rechnen. Viele Bodenbrüter und Schmetterlinge seien von anderen Einflussfaktoren abhängig, ob sie früher oder später brüten oder die Eiablage tätigen: «Ein Vorsprung bei diesen Arten wurde bisher nicht beobachtet.» Zudem spiele die Tageslänge für die Aktivitäten der zu fördernden Arten ebenfalls eine wichtige Rolle. So sind nach Aussagen von Fachleuten zum Beispiel auch Hasen oder Rehe nicht früher «im Brutgeschäft».

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