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Montag 13. Juni 2011
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Interlaken: Überparteiliches Komitee gegründet

Gegen eine Lockerung des Verkaufsverbots für Wohneinheiten an Ausländer in Interlaken ist unter dem Motto «Wohnraum muss bezahlbar bleiben – für alle» ein überparteiliches Komitee gegründet worden.

pd/bns. Am 3. Mai habeder Grosse Gemeinderat (GGR) Interlaken mit 13 zu 12 Stimmen äusserst knapp einer Lockerung des Verkaufsverbots für Wohneinheiten an Personen im Ausland zugestimmt und nun komme diese Vorlage am 3. Juli vors Volk, wird in einer Medienmitteilung erinnert: «Die Parteien EVP, GFL, SP und EDU, welche bereits im Rat versucht hatten, diese Lockerung zu verhindern, haben nun unter dem Motto ‹Wohnraum muss bezahlbar bleiben – für alle› ein überparteiliches Komitee zur Verhinderung dieser unnötigen Öffnung gegründet.»

Nach Auffassung der beiden Co-Präsidenten David Bühler (EVP) und Kaspar Boss (SP) macht eine solche Öffnung in Richtung Zweitwohnungsbau im spezifischen Fall von Interlaken keinen Sinn. Der Leerwohnungsanteil in der Gemeinde Interlaken sei extrem niedrig, so entspreche er dem der Stadt Zürich. Ein erleichterter Verkauf von Wohnungen an Ausländer führe zu kalten Betten, deren negative Auswirkungen könne in der nächsten Umgebung, aber zum Beispiel auch im Wallis zur Genüge beobachtet werden. David Bühler: «1Zehn Wohnungen pro Jahr tönt nach sehr wenig. In zehn Jahren wären das aber bereits hundert Wohnungen und das ist doch recht beträchtlich für Interlaken.» Leider sei es versäumt worden. eine für Interlaken spezifische Lösung zu suchen: «Es bleibt uns also im Interesse der lokalen Bevölkerung nichts anderes übrig, als die Vorlage zu bekämpfen.»

Das überparteiliche Komitee, in dessen Leitung neben Bühler (EVP) und Boss (SP) noch Beni Weinekötter (GFL) und Ueli Balmer (EDU) sässen, sei überzeugt, dass die Weichen bereits jetzt am Anfang gestellt werden müssten, verlautet im weiteren. Man brauche bezahlbaren Wohnraum, nur so könnten langfristig auch die Steuereinnahmen hochgehalten werden. Die Besitzer von kalten Betten würden steuertechnisch nichts zum Haushalt der Gemeinde beitragen, so würden langfristig die Einnahmen der Gemeinde zurückgehen. Alle vier Parteien seien davon überzeugt, dass ein Ja zu dieser Vorlage nur einigen wenigen nützen würde, nicht aber dem Interesse der Gemeinde und der lokalen Bevölkerung dient: «Wer also auch in Zukunft bezahlbaren Wohnraum in der Gemeinde Interlaken wünsche, muss am 3. Juli unbedingt abstimmen gehen und zwar mit Nein.»

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