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Interlaken: Jahresrechnung mit Überschuss

Die Jahresrechnung 2010 der Gemeinde Interlaken schliesst statt eines budgetierten Aufwandüberschusses von 995 080 Franken bei einem Aufwand von 36,6 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von 166 321 Franken. Das Eigenkapital steigt damit auf 4,49 Millionen Franken oder 6,2 Steuerzehntel.

pd/bns. Die Interlakner Jahresrechnung schliesst laut einer Medienmitteilung zum fünften Mal in Folge mit einem Ertragsüberschuss ab. Bei einem Aufwand von 36,6 Millionen Franken und einem Ertrag von 37,77 Millionen Franken betrage der Ertragsüberschuss 166 321 Franken. Darin berücksichtigt seien zusätzliche Abschreibungen von 250 000 Franken, über die der Grosse Gemeinderat am 28. Juni 2011 noch befinden müsse. Das Eigenkapital werde weiter geäufnet und betrage Ende 2010 4,49 Millionen Franken.

«Die befürchteten Auswirkungen der Wirtschaftskrise und der Steuergesetzrevision halten sich bis jetzt in Grenzen», verlautet im weiteren: «Allerdings ist das Ergebnis 2010 zu einem grossen Teil dank ausserordentlichen, nicht budgetieren Erträgen zustande gekommen. Ohne diese Effekte würde ein deutlich verminderter Ertrag ausgewiesen.» Bei den Steuern seit eine Stagnation festzustellen. Gegenüber 2009 sei ein Minus von 120 000 Franken zu verzeichnen, nachdem bereits im Jahr 2009 ein Minderertrag von 1,4 Millionen Franken gegenüber 2008 hinzunehmen gewesen sei: «Einen wichtigen Beitrag zum guten Ergebnis 2010 leisten die vielen Minderaufwendungen, die zeigen, dass mit den verfügbaren Mittel sparsam umgegangen wird.»

Besserstellung gegenüber Budget mehr als eine Million Franken
Statt des budgetierten Aufwandüberschusses von 995 080 Franken schliesst laut der Medienmitteilung die Jahresrechnung 2010 mit dem Ertragsüberschuss von 166 321 Franken. Die Besserstellung betrage damit 1,16 Millionen Franken: «Aus Grundstücksverkäufen konnten Buchgewinne von 370 000 Franken erzielt werden. Die Belastung durch den kantonalen Finanz- und Lastenausgleich fiel um 160 000 Franken tiefer aus. Auch der Zinsaufwand kostete 150 000 Franken weniger als budgetiert. Auch wenn die Steuern tiefer als 2009 ausfielen, übertrafen sie das Budget 2010 doch um 120 000 Franken. Die Auflösung der Wohnbaugenossenschaft Uechtern führte zu einer Rückzahlung des bereits abgeschriebenen Genossenschaftskapitals von 80 000 Franken. Für die Ausfinanzierung von Nachteilen aus dem Wechsel vom Leistungs- zum Beitragsprimat bei der Pensionskasse waren 80 000 Franken veranschlagt. Gebraucht wurden dann aber weniger als 10 000 Franken.»

Investitionen
Im Steuerhaushalt seien netto 6,61 Millionen Franken investiert worden, verlautet im weiteren: «Diese Nettoinvestitionen fielen damit um 0,92 Millionen Franken tiefer aus als geplant. In den Spezialfinanzierungen sind netto 2,42 Millionen Franken investiert worden, was 0,35 Millionen Franken weniger sind als im Investitionsbudget vorgesehen. Von den geplanten Investitionen wurden 87,7 Prozent umgesetzt. Der Durchschnitt der Realisierungsquote 2000 bis 2010 liegt bei 69,9 Prozent. Trotz des grossen Investitionsvolumens stieg das Verwaltungsvermögen nur um 1,4 auf 22,8 Millionen Franken.» Dieser als bescheiden bezeichnete Anstieg sei auf grosse Abschreibungen zurückzuführen, darunter insbesondere die letzte Tranche der Gemeindebeteiligung an der Kongresserweiterung. «Durch das gute Rechnungsergebnis konnten zusätzliche Abschreibungen von einer Viertelmillion Franken vorgesehen werden. Diese müssen allerdings vom Grossen Gemeinderat noch bestätigt werden.»

Finanzvermögen, Fremdkapital und Eigenkapital
Das Finanzvermögen nahm laut Medienmitteilung im Rechnungsjahr um 3,1 Millionen Franken oder 11,1 Prozent zu und betrage Ende 2010 31,4 Millionen Franken: «Durch die hohe Investitionstätigkeit 2009 und 2010 reichen die vorhandenen Gelder und die selbst erarbeiteten Mittel nicht aus, um die anstehenden Ausgaben zu übernehmen. Ende 2010 wurde deshalb zur Verbesserung der Liquidität ein langfristiges Darlehen von fünf Millionen Franken aufgenommen. Dadurch nahm das Fremdkapital um 4,1 Millionen Franken oder 10,4 Prozent zu und beträgt Ende 2010 43,1 Millionen Franken. Die Nettoverschuldung liegt damit bei 11,66 Millionen Franken oder knapp 2150 Franken pro Einwohner. Positiv ist die Entwicklung des Eigenkapitals. Dieses konnte 2010 um den Ertragsüberschuss von 166 321 Franken geäufnet werden und beträgt Ende 2010 4,49 Millionen Franken. Da ein Steuerzehntel im Jahr 2010 dem Betrag von rund 725 000 Franken entspricht, beläuft sich das Eigenkapital auf 6,2 Steuerzehntel.»

Integrierte Jahresrechnung
Die Rechnung 2010 der Industriellen Betriebe Interlaken schliesst laut der Medienmitteilung mit einem Ertragsüberschuss von 189 960 Franken: «Budgetiert waren 161 000 Franken, womit die Besserstellung 28 960 Franken beträgt. Die integrierte Jahresrechnung schliesst damit mit einem Ertragsüberschuss von 356 281 Franken. Der integrierte Voranschlag 2010 sah einen Aufwandüberschuss von 834 080 Franken vor.

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