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Frutigen: Schülertransporte bewilligt

Für Schülertransportkosten im Jahr 2011 von 96 000 Franken und ab dem Jahr 2012 von jährlich 115 000 Franken hat eine ausserordentliche Gemeindeversammlung in Frutigen vom Montagabend oppositionslos die Kredite dafür bewilligt.

pd/bns. Gemeindepräsident Kurt Zimmermann konnte laut einer Medienmitteilung gerade einmal 51 Bürger oder ein Prozent der Stimmberechtigten zur ausserordentlichen Gemeindeversammlung im Kirchgemeindehaus begrüssen: «Ursprünglich sollten dieser Versammlung fünf Vorlagen unterbreitet werden. Da aufgrund von Asphaltuntersuchungen auf der ehemaligen Flugpiste im ‹undere Widi› Belastungen festgestellt wurden, die vorerst noch genauer untersucht werden sollen, hat der Gemeinderat die vier geplanten Landverkäufe sistiert.» Somit sei einzig noch die Vorlage betreffend die Bewilligung eines Verpflichtungskredites für Schülertransporte in der Gemeinde Frutigen geblieben.

Grünes Licht für Schülertransporte
Die Schulschliessungen an Linter und per 31. Juli 2011 an Ladholz verursachen laut der Medienmitteilung im Gegenzug Kosten für Schülertransporte. Zudem würden die Kinder der inneren Gebiete an zwei Tagen pro Woche in den Kindergarten Rinderwald transportiert. Hinzu kämen Transportkosten für Fahrten in Turnhallen oder ins Hallenbad. Seit dem Schuljahr 2009/10 würden zudem die fünfjährigen Kinder von Kanderbrück in den Kindergarten Oberfeld transportiert, weil die Platzverhältnisse eine Aufnahme in Kanderbrück nicht zuliessen. «Das Ressort Bildung rechnet im Jahr 2011 mit Schülertransportkosten von 96 000 Franken und ab dem Jahr 2012 mit jährlich 115 000 Franken. Die Versammlungsteilnehmer hiessen die erforderlichen Verpflichtungskredite oppositionslos gut. Diese können sich laufend ändern. Denn bereits mit einem allfälligen Ausbau des Schulhauses Kanderbrück würden gewisse Positionen wegfallen.»

Wie weiter mit der Hängebrücke Hohstalden?
Im Traktandum «Verschiedenes» informierte Gemeinderatspräsident Ruedi Egger über Aktuelles im Gemeinderat und in der Gemeindeverwaltung. Besonders zu interessieren vermochte die Sichtweise des Gemeinderates zur Situation betreffend Hängebrücke im Hohstalden. Verschiedene Printmedien hätten in den letzten Tagen darüber berichtet, dass sich die Gemeinde mit einer Entwidmung ihrer Haftung entledigen möchte, da die Sicherheit nur ungenügend nachgewiesen werden könne. Laut Egger bestand die ursprüngliche Absicht des Eigentümers in der Erstellung eines wintersicheren Schulweges. Die Entwicklung zur Touristenattraktion sei zwar erfreulich, müsse nun aber bezüglich Sicherheit eingehender beurteilt werden. Untersuchungen einer Spezialfirma hätten Sicherheitsmängel aufgezeigt, die aus Haftungsgründen geklärt werden müssten.» Zudem seien auch die Parkplatz- und Abwasserfragen teilweise noch ungelöst. Ruedi Egger betonte, dass der Gemeinderat offen sei für eine einvernehmliche Lösung, aber dass zu einer solchen letztlich alle Beteiligten kooperativ mitwirken müssten. Gemeindepräsident Kurt Zimmermann schlug eine Besprechung am runden Tisch vor.

Im «Verschiedenen» äusserte sich im weiteren ein Bürger unzufrieden über die Neuorganisation der Mietämter. Diese seien im Zusammenhang mit der Justizreform zentralisiert und böten in Thun nur noch sehr eingeschränkte telefonische Beratungszeiten an. Grossrat Hans Schmid habe dieses Anliegen aufgenommen und werde bei den zuständigen Stellen vorsprechen.

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