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Spital Thun: Neuer interdisziplinärer Notfall geplant

Im Spital Thun entsteht ein neuer interdisziplinärer Notfall: Baubeginn für das ohne Betriebseinrichtungen und Medizinalgeräte 25 Millionen Franken teure Grossprojekt ist im Juli 2011. Die neue Notfallaufnahme soll im Oktober 2012 in Betrieb genommen werden. Ein Provisiorium werde während der gesamten Bauphase für einen reibungslosen Betrieb sorgen.

pd/bns. Die geschätzten nach ergänzenden Informationen voll von der Spital STS AG getragenen Gesamtkosten für das Projekt betragen 25 Millionen Franken. Davon entfallen auf die Erstellungskosten exklusiv Betriebseinrichtungen und Medizinalgeräte rund 13 Millionen Franken: «Der Start zu den Vorbereitungsarbeiten wie Rückbauten und Demontage ist für Juni 2011 vorgesehen, die Hauptbauarbeiten beginnen dann im Juli 2011, die Inbetriebnahme des neuen interdisziplinären Notfalls ist für 1. November 2012 geplant.» Während der rund 15monatigen Bauzeit sorge ein Notfallprovisorium für einen reibungslosen und uneingeschränkten Betrieb.

Kapazitätsgrenze erreicht
Vor gut zehn Jahren habe der Notfall im Spital Thun aus Kapazitätsgründen umfunktioniert werden müssen, verlautet im weiteren: «Mit der Trennung in einen chirurgischen und einen medizinischen Teil entstanden zwei Notfallbereiche, welche in der Folge sowohl räumlich als auch organisatorisch gänzlich voneinander unabhängig betrieben werden konnten.» Diese Teilung habe dazu geführt, dass sich die Prozesse in den beiden Notfallbereichen unterschiedlich zu entwickeln begannen: Doppelspurigkeiten und Prozessüberschneidungen seien die Folge gewesen. Und weil im selben Zeitraum das Patientenaufkommen im ambulanten Bereich um über 100 Prozent zugenommen habe und gleichzeitig auch die stationäre Patientenzahl um 24 Prozent angestiehgern sei, stiess das neue System sogleich wieder an seine Grenzen: «Die Kapazitäten in Spitzenzeiten waren ausgereizt.»

Triage mit Hausarzt-Notfall
Mit der Eröffnung des Hausarzt-Notfalls auf dem Thuner Spitalgelände konnte dann laut der Medienmitteilung im Frühling 2010 eine erste Triage vorgenommen werden – zwischen Patienten, die keine Spitalinfrastruktur benötigen und solchen, die einer hochtechnologisierten Betreuung bedürfen. Doch damit sei das Problem nicht vollständig gelöst gewesen: «Deshalb entschied sich der Verwaltungsrat der Spital STS AG mit Blick in die Zukunft den interdisziplinären Notfall auszubauen.»

Viele Vorteile
Mit der neuen interdisziplinären Notfallaufnahme soll der Hausarzt-Notfall direkt an den Spital-Notfall angeschlossen werden. Die Prozesse würden jedoch – trotz Zusammenführung – getrennt bleiben. Die Zusammenlegung der beiden bisherigen Notfallstationen Medizin und Chirurgie/Traumatologie unter der ärztlichen Leitung von Peter Rupp zu einem einzigen Notfall führe dank nur noch einer Infrastruktur nicht nur zu einem effizienteren Ressourceneinsatz, sondern bringe auch Synergien für den Bereich Personalplanung: «Zudem kann der Patientenprozess vereinfacht und vereinheitlicht werden, zumal auch die Verschiebungswege kürzer und damit Absprachen einfacher werden.

Hochmoderne Technik
Mit dem neuen Notfall im Spital Thun mit einer Bruttogeschossfläche von 4217 Quadratmeter und einem Gebäudevolumen von 13 876 Kubikmeter soll auch die Technik auf den neuesten Stand gebracht werden, verlautet im weiteren: «Neben der Integration eines Computertomographen und eines Röntgengeräts in unmittelbarer Nähe zum Schockraum wird auch ein Dekontaminationsbereich installiert. Im Zufahrtsbereich wird eine geschlossene Notfallvorfahrt für Ambulanzfahrzeuge gebaut.» Mit der neuen Notfallaufnahme soll heute wegweisenden, andernorts bereits bewährten Trends gefolgt und entsprochen werden: «Die Prozesse können schlank, patientenfreundlich und effizient gestaltet werden.» Mittel- bis langfristig sei das die richtige Investition.

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