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Pestalozzi-Schulhaus Thun: Projekt «Adapté» gewinnt Wettbewerb für Gesamtsanierung

Nun steht fest, wie das über hundertjährige neubarocke Pestalozzi-Schulhaus in Thun saniert wird: Das Projekt «Adapté» der Arbeitsgemeinschaft Ammann Architekten AG und Müller Verdan Architekten, Zürich, hat an einem Projektwettbewerb unter elf Mitbewerbern den Zuschlag erhalten.

pd/bns. Die Gesamtsanierung des im Jahr 1909 im neubarocken Heimatstil erbauten Thuner Pestalozzi-Schulhauses samt Turnhalle wird in einer Medienmitteilung als ein bauliches und logistisches Grossprojekt bezeichnet: «Voraussichtlich ab Sommer 2013 soll der Bau leer stehen, und die rund 300 Schüler werden während der etwa zweijährigen Bauzeit in anderen Schulanlagen sowie in Provisorien untergebracht sein.» Im Mai 2010 habe der Thuner Stadtrat Projektierungskrediten für die Sanierung und für Schulraumprovisorien sowie Baukrediten für neue Schulküchen bei der Oberstufenschule Progymatte und die Erweiterung des Göttibach-Schulhauses zugestimmt. Danach veranstaltete das Amt für Stadtliegenschaften einen Projektwettbewerb für die Gesamtsanierung des «Peschu», wie das Schulhaus im Volksmund genannt wird.

Investitionen von 17 bis 19 Millionen Franken
Für die Gesamtsanierung des Pestalozzi-Schulhauses wird laut der Medienmitteilung inklusive Wettbewerb und Projektierung mit einer Investitionssumme von 17 bis 19 Millionen Franken gerechnet. Der Ausführungskredit soll etwa im Herbst 2012 oder Frühling 2013 dem Stadtrat vorgelegt werden, sobald das Bauprojekt ausgearbeitet sei. Bei Baubeginn, voraussichtlich im Sommer 2013, müssten die Provisorien erstellt und die Erweiterung des Schulhauses Göttibach abgeschlossen sein. Das Pestalozzi-Schulhaus und die Turnhalle würden gleichzeitig umgebaut. Der «Peschu» könne nach einem provisorischem Zeitplan im Jahr 2015 oder 2016 wieder bezogen werden.

Das Siegerprojekt «Adapté» besticht nach Ansicht der Jury «unter anderem durch die gelungene Integration moderner Technik in die historische Bausubstanz, die Belichtung der Schul- und Aufenthaltsräume im Untergeschoss sowie deren Bezug zum Aussenraum des Pestalozzi-Schulhauses». Zusammenfassend kommentiere die Jury «Adapté» als «ein angemessenes Anpassen der hundertjährigen Gebäude an die neuen Bedürfnisse». Und weiter halte der Jurybericht fest: «Die Autoren präsentieren in verschiedenen Bereichen ausgezeichnete Lösungen und zeigen im Umgang mit den denkmalpflegerisch wertvollen Räumen viel Einfühlungsvermögen.»

Wie üblich soll das Siegerprojekt im Hinblick auf das definitive Bauprojekt weiter bearbeitet werde. In diesem Rahmen werde unter anderem – in Absprache mit der Schule – eine detaillierte Raumzuteilung vorgenommen. Auch werde der gedeckte Pausenbereich optimiert und das vorgeschlagene Bepflanzungskonzept nochmals überprüft.

Ausstellung der Projekte bis 31. März
Die elf Wettbewerbsprojekte für die Gesamtsanierung des Pestalozzi-Schulhauses sind im Ausstellungsraum des städtischen Verwaltungsgebäudes an der Industriestrasse 2 in Thun (Parterre) zu besichtigen. Die Ausstellung dauert vom Montag 21.  März bis Donnerstag 31. März 2011. Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch sowie Donnerstag 31. März von 15.00 bis 17.00 Uhr, Donnerstag 24. März von 17.00 bis 19.00 Uhr, Freitag 25. März von 14.00 bis 16.00 Uhr, Samstag 26. März von 10.00 bis 13.00 Uhr (Sonntag 27. März geschlossen).

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