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Thun: Sozialhilfeinspektoren in begründeten Fällen

Ab April 2011 erweitert die Stadt Thun in der Sozialhilfe die Instrumente zur Vorbeugung und Bekämpfung von Missbräuchen: Neu können in begründeten Fällen Sozialhilfeinspektoren mit der Überprüfung von Bezügern beauftragt werden.

pd/bns. Ein Ziel dieser Inspektionen ist es laut einer Medienmitteilung auch, den Generalverdacht gegen Sozialhilfebezüger zu entkräften. So wolle der Gemeinderat das Vertrauen der Bevölkerung in die Sozialhilfe wieder stärken: «Ab April werden Privatfirmen im Auftrag der Sozialdienste der Stadt Thun Inspektionen bei Sozialhilfebezügern durchführen – jedoch nur in genau begründeten Fällen. Darüber sind alle Bezüger in den letzten Tagen brieflich orientiert worden. Damit erfolgen Kontrollen des Sozialdienstes Thun neu in drei Stufen. Oftmals können ungerechtfertigte Sozialhilfebezüge direkt durch die fallführenden Sozialarbeiter aufgedeckt werden. Bleiben weiterhin Unsicherheiten, kontrolliert das interne Revisorat das Dossier. Und neu können bei Verdacht auf Sozialhilfemissbrauch ab Anfang April Sozialinspektoren mit der Klärung der Situation vor Ort beauftragt werden.»

Die Gesundheits- und Fürsorgedirektion habe in einem Pilotprojekt dieses Instrument der Sozialhilfeinspektoren geprüft. Die Erfahrungen seien mehrheitlich positiv gewesen: «Deshalb finanziert die Gesundheits- und Fürsorgedirektion begründete Einsätze von Privatfirmen, die im Auftrag der Sozialdienste Inspektionen durchführen. Erste Erfahrungen aus dem Pilotprojekt zeigen, dass durch dieses System Missbräuche aufgedeckt werden konnten. Teilweise führten sie zu einer Strafanzeige und zu Rückerstattungsverpflichtungen.»

Mit dieser dritten Kontrollstufe werde zum einen sichergestellt, dass möglichst nur Berechtigte Leistungen der Sozialhilfe beziehen: «Zum andern kann dadurch, so hofft der Gemeinderat, auch der Generalverdacht gegen Sozialhilfebeziehende abgemildert werden. Die Qualität des Systems wird dadurch verbessert.»

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