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Sehr guter Rechnungsabschluss der Stadt Thun

Deutlich höhere Steuereinnahmen als budgetiert, ermöglichen der Stadt Thun bei einem Umsatz von 269 Millionen Franken eine ausgeglichene Rechnung 2010 – nach Rückstellungen für das geplante Schlossberg-Parkhaus sowie zusätzlichen Abschreibungen.

pd/bns. Die Rechnung 2010 der Stadt Thun schliesst bei einem Umsatz von 269 Millionen Franken nach Rückstellungen von sechs Millionen Franken für das Parkhaus im Schlossberg und zusätzlichen Abschreibungen von 5,1 Millionen Franken ausgeglichen und damit sehr gut ab. Der Voranschlag rechnete – ohne zusätzliche Abschreibungen und Rückstellungen für das Parkhaus – mit einem Ertragsüberschuss von 0,5 Millionen Franken. Die Aussich­ten bleiben allerdings ungünstig.

Steuerertrag über dem Budget
Ausschlaggebend für das erfreuliche Ergebnis ist vor allem der Steuerertrag, der um 7,4 Millionen Franken höher ist als budgetiert. Die wirtschaftliche Entwicklung verlief deutlich positiver als im Budgetierungszeitpunkt angenommen werden konnte. Die Einkommens- und Vermögenssteuern von natürlichen Personen sind um 3,3 Millionen Franken oder vier Prozent höher als veranschlagt. Der Mehrertrag von 2,3 Millionen Franken oder 26 Prozent bei den Gewinn- und Kapitalsteuern von juristischen Personen ist Firmen zu verdanken, die gegenüber dem Vorjahr einen massiv höheren Gewinn ausweisen. Erfreulicherweise um 1,5 Millionen Franken tiefer als erwartet sind die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Steuerforderungen.

Weniger Ausgaben und mehr Einnahmen
Der Aufwand der Direktion Soziales liegt vor allem infolge geringerer Sozialhilfeausgaben und tiefer ausfallenden Beiträgen an Institutionen 1,8 Millionen Franken unter dem budgetierten Wert. Zum guten Ergebnis tragen auch die infolge geringerer Investitionsausgaben um 1,2 Millionen Franken tieferen gesetzlichen Mindestabschreibungen beim Steuerhaushalt und der neue Vertrag mit dem Kanton für die Polizei Thun bei. Dieser hat gegenüber dem Budget eine um 0,7 Millionen Franken tiefere Belastung für die Stadt zur Folge. Auch der gegenüber dem Budget um 0,7 Millionen Franken geringere restliche Nettoaufwand bei der Direktion Präsidiales und Finanzen verbessert das Ergebnis.

Personalaufwand auf Vorjahresniveau
Der Personalaufwand entspricht mit 54 Millionen Franken dem Vorjahreswert und liegt um 0,9 Millionen Franken oder 1,7 Prozent unter dem Voranschlag 2010. Die Löhne des Personals sind um 0,1 Millionen Franken unter dem Budgetwert. Um 0,8 Millionen Franken unter dem Voranschlag liegt der Aufwand für Sozialversicherungsbeiträge, zurückzuführen vor allem auf Minderausgaben für die Pensionskasse. Der Sachaufwand beträgt 36,6 Millionen Franken und ist um 0,7 Millionen Franken tiefer als budgetiert. Dies entspricht einer Budgetabweichung von 1,8 Prozent.

Finanz- und Lastenausgleich nahe am erwarteten Wert
Die Beiträge an die Lastenausgleichssysteme betragen total 45,5 Millionen Franken oder 42 % des Steuerertrages und liegen 0,8 Millionen Franken unter dem Budgetwert. Gegenüber dem Vorjahr mussten 1,6 Millionen Franken oder 3,6 Prozent mehr bezahlt werden. Als Folge der relativ höheren Steuerkraft 2010 fällt der Beitrag an die Stadt Thun aus dem Finanzausgleich mit 3,2 Millionen Franken um 0,5 Millionen Franken geringer aus als veranschlagt.

Realisierungsgrad bei den Investitionen bei 71 Prozent
Die Nettoinvestitionen betragen 16,6 Millionen Franken. Davon sind 14,3 Millionen Franken steuerfinanziert. Geplant waren Ausgaben von insgesamt 23,4 Millionen Franken. Die Abweichung von 6,8 Millionen Franken ist vor allem auf den noch nicht erfolgten Landkauf für ein neues Feuerwehrmagazin beziehungsweise Rettungsstützpunkt und auf höhere Einnahmen aus einmaligen Kanalisationsanschlussgebühren infolge reger Bautätigkeit zurückzuführen.

Zusätzliche Abschreibungen und Rückstellungen
Das Rechnungsergebnis ermöglicht im Ausmass von rund 5,1 Millionen Franken zusätzliche Abschreibungen auf dem Verwaltungsvermögen. Dies schafft gute Voraussetzungen für die durch die Änderung der Rechnungslegung zu erwartende Mehrbelastung. Für das geplante neue Parkhaus im Schlossberg werden zudem Rückstellungen von sechs Millionen Franken gebildet.

Abnahme der Verschuldung
Die mittel- und langfristigen Schulden konnten im Berichtsjahr dank des guten Rechnungsergebnisses und der tiefen Investitionsausgaben von 161 auf 141 Millionen Franken abgebaut werden.

Aussichten ab dem Jahr 2012
Die aktuelle Aufgaben- und Finanzplanung weist für das laufende Jahr noch eine ausgeglichene Rechnung aus. In den Jahren 2012 bis 2014 rechnet die Stadt aber mit Fehlbeträgen von durchschnittlich 3,7 Millionen Franken. Die Überarbeitung der Planung im Sommer 2011 mit erneuerten Prognosen zu Steuerertrag, Investitionstätigkeit und Lastenausgleich wird zeigen, ob die Entwicklung im Jahr 2010 in den kommenden Jahren anhält.

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