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Samstag 12. November 2011
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Teure Milchproduktion im Schweizer Berggebiet

Betriebe aus dem Schweizer Berggebiet produzieren Milch mit 70 bis 85 Prozent höheren Kosten als vergleichbare Betriebe in Österreich. Dies ist auf das höhere Preis- und Lohnniveau der Schweiz zurückzuführen, aber auch auf unterschiedliche Produktionstechniken.

pd/bns. Um die Wirtschaftlichkeit der Milchproduktion in der Schweiz und in Österreich zu vergleichen, wurden in einer Studie der Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon aktuelle Betriebsdaten von Betrieben aus dem Berggebiet ausgewertet: «Die schweizerischen Betriebe wiesen dabei je nach Situation 70 bis 85 Prozent höhere Fremdkosten auf als die österreichischen Vergleichsbetriebe. Aufgrund des starken Frankens ist die Differenz derzeit noch grösser.» Dies liege einerseits am deutlich höheren Preisniveau in der Schweiz, beispielsweise bei den Löhnen (+60 Prozent), beim Land (+250 Prozent) oder beim Zukauf von Kraftfutter, welches rund 75 Prozent teurer ist als in Österreich.

Andererseits werde im graslandbetonten Fütterungssystem der Schweiz bewusst wenig Kraftfutter eingesetzt, stattdessen mehr konserviertes Grundfutter wie Heu oder Silage. Herstellung und Konservierung führten vor allem bei kleinen und mittleren Betrieben zu höheren Maschinen- und Lagerungskosten. Zusätzlich brauche das Füttern mehr Zeit und verursache so höhere Arbeitskosten.

In diesen Bereichen liegt laut einer Medienmitteilung Potential für eine Kostensenkung. Durch vermehrte Weidehaltung brauche während der Vegetationsperiode weniger zugefüttert werden, wodurch die Futterkonservierung minimiert werden könne: «Des weiteren lässt sich durch vereinfachte Produktionsabläufe und – wo möglich – den überbetrieblichen Einsatz von Maschinen die Wettbewerbsfähigkeit steigern. Alternativ können Kosten nur durch eine Vergrösserung der Betriebe gesenkt werden.»

Österreich eigne sich gut zu Vergleichszwecken, da es vergleichbare Strukturen und ähnliche natürliche Bedingungen aufweise wie die Schweiz, verlautet im weiteren: «In der Studie wurden Betriebsdaten des International Farm Comparison Network sowie von je sechs Fallstudien ausgewertet. Die Daten stammen aus den Jahren 2008 bis 2010.»

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