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Dienstag 1. November 2011
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Kantonspolizei: Sicherheit nur in Zusammenarbeit aller

Die Kantonspolizei Bern hat eine neue Basis für die Zusammenarbeit mit den Gemeinden erarbeitet. Diese stütze sich auch auf eine schweizweite Bevölkerungsumfrage, welche teils überraschende Ergebnisse zutage brachte. Sicherheit könne nur in Zusammenarbeit aller erbracht werden.

pkb/bns. Stefan Blättler, Kommandant der Kantonspolizei Bern: «Wir wollen den Kanton Bern zu einem der sichersten Kantone der Schweiz machen.» Dabei zählt man laut einer Medienmitteilung auf die Partnerschaft mit der Bevölkerung und mit anderen Organisationen. Einen besonderen Stellenwert geniesse dabei auch die Zusammenarbeit mit den Gemeinden. Die Gemeinden seien es schliesslich, welche für die Sicherheit in ihrem Gebiet verantwortlich seien. Die Polizei erbringe für sie eine Dienstleistung.

Kommunale Vertiefungsstudien
Diese Dienstleistung sei nun auf ein neues Fundament gestellt worden. Denn mit der Schaffung der Einheitspolizei und der damit verbundenen Integration der Gemeindepolizeikorps in die Kantonspolizei seien dieser zusätzliche sicherheits- und verkehrspolizeiliche Aufgaben übertragen worden. Um den veränderten Rahmenbedingungen gerecht zu werden, sei ein neues Konzept «Lokale Sicherheit» erarbeitet wordn. Dabei seien auch Erkenntnisse von Polizeiorganisationen anderer Länder berücksichtigt worden. Als Resultat liegen nun den veränderten Bedingungen angepasste Leitlinien vor, die Rollen und Zuständigkeiten sind definiert und es stehen einheitliche Instrumente zur Verfügung. Bei einer schweizweiten Studie zur Kriminalität und Opfererfahrung der Bevölkerung seien im Kanton Bern im Frühling erstmals kommunale Vertiefungsstudien – siehe auch das Beispiel Thuner fühlen sich weniger sicher als sie sind von heute Mittwoch ‎9. November ‎2011 – durchgeführt worden, welche wichtige Hinweise zum Sicherheitsempfinden der Bevölkerung gäben.

Mehr Gewaltdelikte und Einbrüche
Wie bereits in der gesamtschweizerischen Analyse müsse auch für die einzelnen Gemeinden im Kanton Bern eine Zunahme der Gewaltdelikte festgestellt werden. Nach längerer Stabilisierung habe auch die Zahl der Einbrüche wieder stark zugenommen. Bei diesen Straftaten zeigen sich zum Teil grosse Unterschiede zwischen den Gemeinden. Bei den Einbrüchen spiele die geografische Lage der Gemeinden eine zentrale Rolle, bei «Strassendelikten» wie Raub und Tätlichkeiten/Körperverletzung spiegelten sich das Ausgehverhalten und die wachsende Mobilität der Bevölkerung wider. Zu den Ursachen gehörten weniger die Grösse einer Gemeinde als deren Zentrumsfunktion: «Die Verlagerung der sichtbaren Polizeikräfte hin zu zeitlich und örtlichen Brennpunkten wird von der Bevölkerung sehr wohl wahrgenommen. So haben junge Befragte – welche sich eben hauptsächlich an solchen Orten bewegen – mehrheitlich eine Zunahme der Polizeipräsenz wahrgenommen. Ältere Bevölkerungsschichten machten aber eher eine abnehmende Polizeipräsenz aus.»

Mehrheitlich «gut bis sehr gut»
Im Kanton Bern bewerten durchschnittlich 83,9 Prozent die Arbeit der Polizei als gut bis sehr gut. Das sind weniger als im schweizerischen Schnitt (88,4 Prozent). Polizeikommandant Stefan Blättler: «Für uns ist klar, dass wir in diesem Punkt besser werden müssen.» Er gab aber auch zu bedenken, dass sich mit der Integration der Gemeindepolizeien die Polizeilandschaft im Kanton grundlegend verändert habe. Trotz dieser Umwälzungen hätten immerhin 56,8 Prozent an, die Arbeit der Polizei habe sich nicht verändert. Dass dennoch in 12 von 17 Gemeinden mehr Leute eine Verbesserung als eine Verschlechterung der Polizeiarbeit wahrgenommen hätten, sei deshalb um so erfreulicher. Dennoch sei das Ziel bei der nächsten Umfrage, einen Wert über dem schweizerischen Schnitt zu erreichen.

Verschiedene Zusammenarbeitsformen
Die Kantonspolizei Bern stelle für alle Gemeinden Leistungen im Bereich Gerichtspolizei und die sicherheitspolizeiliche Grundversorgung sicher, wird in der Medienmitteilung erinnert: «In bestimmten Fällen können weitere Leistungen vereinbart werden – etwa zusätzliche Patrouillen. Dazu werden sogenannte Leistungseinkaufsverträge abgeschlossen. Insbesondere grosse Gemeinden haben oft ein Interesse an einer noch weitergehenden Zusammenarbeit. Mit ihnen würden dann sogenannte Ressourcenverträge abgeschlossen. Die Kantonspolizei habe aktuell mit 17 Gemeinden Ressourcenverträge abgeschlossen, darunter im Oberland Interlaken, Saanen, Spiez, Steffisburg, und Thun. Mit diesen Gemeinden fänden regelmässige Absprachen statt und die Gemeinden hätten mehr Steuerungsmöglichkeiten, beispielsweise in bezug auf die Schwerpunktsetzung. Den Gemeinden werde zudem umfassend über die sicherheitspolizeiliche Tätigkeit berichtet.


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