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Kantonspolizei setzt Zeichen nach schweren Unfällen

Auf Grund einer massiven Zunahme von Verkehrstoten im Vergleich zum Vorjahr und jüngster tödlicher Unfälle hat die Kantonspolizei eine breit angelegte Sensibilisierungskampagne gestartet. Im ganzen Kanton soll die Präsenz insbesondere am Morgen und am Abend stark erhöht werden.

pkb/bns. Am vergangenen Mittwoch haben sich laut einer Medienmitteilung in Ittigen, Worb und in der Gemeinde Heimiswil drei tödliche Verkehrsunfälle ereignet. Dabei kamen unabhängig voneinander ein acht- und ein zehnjähriger Knab und eine 58jährige Frau ums Leben.

Im Kanton Bern sind nach Angaben der Kantonspolizei in diesem Jahr bereits mehr als 50 Menschen bei Verkehrsunfällen getötet worden. Das seien mehr als doppelt so viele wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Peter Sieber, Chef Verkehr der Kantonspolizei: «Wir hatten damals ein Rekordtief, dennoch ist die Zunahme massiv. 13 Fussgänger verloren ihr Leben, sieben davon auf Fussgängerstreifen. Bei drei der Getöteten handelt es sich um Kinder. Die Zahl der Schwerverletzten war bis Ende September mit 411 fast gleich wie in der Vorjahresperiode.»

Die Ursachen der Unfälle seien vielfältig, verlautet im weiteren. Dazu gehörten insbesondere das Nichtanpassen der Geschwindigkeit an die Umstände – beispielsweise die Strassen-, Verkehrs- oder Witterungsbedingungen – und auch das eigene Können. Auch Unaufmerksamkeit oder Unvorsichtigkeiten wie fehlender Doppelblick beim Abbiegen oder ungenügender seitlicher Abstand beim Überholen von Velos gehörten zu den Unfallursachen. Das Problem sei, dass die Polizei keine alleinige Hauptursache für die Zunahme der schweren Unfälle habe. Dennoch habe die Kantonspolizei Bern bereits seit dem Frühling verschiedene präventive und repressive Massnahmen, Sensibilisierungskampagnen und auch verstärkte Kontrollen durchgeführt.

Als Reaktion auf die Zunahme und die jüngsten Ereignisse habe die Kantonspolizei Bern nun eine breitangelegte Kampagne gestartet. Bereits am Freitagmorgen seien im ganzen Kanton alle uniformierten Mitarbeiter, die nicht sonst irgendwie im Einsatz standen, bei Fussgängerstreifen und insbesondere auch bei Schulen und Kindergärten präsent gewesen: «Insgesamt standen mehr als 200 uniformierte Kräfte im Einsatz. Die Polizisten suchten das Gespräch mit den Verkehrsteilnehmern und machten sie auf die aktuellen Gefahren aufmerksam. Stefan Blättler, der Kommandant der Kantonspolizei Bern: «Wir wollen damit ein Zeichen setzen, dass alle Verkehrsteilnehmer gefordert sind, um die Unfallzahlen zu senken.» Die Aktion soll in der kommenden Woche weitergeführt werden, dies insbesondere zu den morgendlichen und abendlichen Stosszeiten. Ausserdem sollen im ganzen Kanton verstärkt Alkoholkontrollen durchgeführt werden. Wenn mit diesen Massnahmen auch nur ein weiteren tödlichen Unfall vermieden werden könne, wäre dies ein Erfolg. Hinter jedem dieser Unfälle ein tragisches Schicksal. Dahinter stünden Familien und Freunde, die einen geliebten Menschen verloren haben.

Weitere Massnahmen sind nach Angaben der Kantonspolizei in Vorbereitung: «Bereits geplant sind Aktionen in verschiedenen Städten zum schweizweiten Tag des Lichts am kommenden 10. November. Auch Kontrollen wegen sogenannten Gucklochfahrern sind geplant. Auf Grund der verschiedenen Anlässe in den kommenden Monaten, beispielsweise Geschäftsessen und Märkte, werden zudem vermehrt Alkoholkontrollen durchgeführt.» Peter Sieber: «Wir werden tun was wir können, um weitere Unfälle zu verhindern. Schliesslich müssen aber auch alle Verkehrsteilnehmer selber mithelfen.» Wichtig seien eine vermehrte gegenseitige Rücksichtnahme und Toleranz im Strassenverkehr – insbesondere auch gegenüber Kindern und älteren Menschen. Fahrzeugführer würden aufgefordert, die Geschwindigkeit immer an die äusseren Umstände anzupassen.

Gerade im Spätherbst und Winter seien folgende Tipps zu beachten: Für alle Fahrten mehr Zeit einplanen, besonders morgens und abends. Die Beleuchtungseinrichtungen kontrollieren und die Lichter sauber halten. Beschlagene oder vereiste Scheiben reinigen. An exponierten Stellen wie Brücken, Strassenkuppen, Waldschneisen oder Strassen entlang von Bachläufen sei im Spätherbst vor allem morgens mit Glatteis zu rechnen. Das Tempo den Sichtverhältnissen anpassen; im Nebel immer langsam (entsprechend der Sicht) und mit Licht fahren.

Auch Fussgänger könnten aber einen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit leisten: Auf helle, kontrastreiche Kleidung achten, nach Möglichkeit mit reflektierendem Material. An Fussgängerstreifen dürfen Fussgänger vom Vortrittsrecht nicht Gebrauch machen, wenn das Fahrzeug bereits so nahe ist, dass es nicht mehr rechtzeitig anhalten kann.

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