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Mittwoch ‎9. ‎November ‎2011
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Thuner fühlen sich weniger sicher als sie sind

Die Thuner fürchten sich etwas mehr davor, Opfer einer kriminellen Handlung zu werden, als die Bevölkerung im übrigen Kanton und in der ganzen Schweiz, obwohl sie weniger häufig beängstigende Situationen erlebten, und obwohl in Thun das Vertrauen in die Polizei und ihre Arbeit überdurchschnittlich hoch sei.

pd/bns. Vor Unfällen fürchten sich laut einer Medienmitteilung Velofahrer am meisten. Diese müssten häufiger kontrolliert werden, findet rund die Hälfte der Bevölkerung. Erkenntnisse, die sich aus der Befragung von 504 Thunern ergaben, die im Rahmen einer nationalen Erhebung antworteten. Die Stadt Thun und Polizei Thun wollen nun die Zahlen analysieren und Massnahmen ableiten.

Studienleiter Professor Martin Killias vom kriminologischen Institut der Universität Zürich, zieht für Thun – im Vergleich zum übrigen Kanton Bern und zur Gesamtschweiz – unter anderem folgende Schlüsse: Obwohl Thun im generellen Vergleich mit dem Kanton Bern und der gesamten Schweiz gemäss Erhebung im Bereich Kriminalität «erfreuliche Zahlen» aufweise, liege der Anteil verunsicherter Menschen in Thun höher als im schweizerischen Durchschnitt. Erfreulich seien die Thuner Zahlen mit Blick auf die Häufigkeit von Einbrüchen, Einbruchversuchen sowie Diebstählen von und aus Fahrzeugen sowohl im Vergleich mit dem Kanton wie auch mit der gesamten Schweiz. Diebstähle von persönlichem Eigentum sowie Raubtaten jedoch kämen laut der Befragung in Thun etwas häufiger vor als in der Gesamtschweiz.

37 Prozent der in Thun Befragten erachten laut der Medienmitteilung Vandalismus als eines der dringendsten Probleme in Thun, klar mehr als kantonal (29 Prozent) und national (27 Prozent). Deutlich weniger als im Kanton und national störe man sich in Thun zwar an Drogenabhängigen beziehungsweise am Drogenhandel (27 Prozent gegenüber 38 und 39 Prozent). Dennoch erachte jeder sechste das als dringendstes Problem, während die kantonalen und nationalen Antworten einen etwas tieferen Handlungsbedarf aufzeigten. Als etwas dringlichere Probleme als im Kanton und in der ganzen Schweiz beurteilt würden in Thun neben Vandalismus die Jugendgewalt (23 Prozent) und der Nachtlärm (12 Prozent).

Velofahrer sollen laut der Medienmitteilung mehr kontrolliert werden. 32 Prozent der Velo- und Mofafahrer fühlten sich unsicher im Verkehr: «Sie befürchteten in den letzten zwölf Monaten, Opfer eines Verkehrsunfalls zu werden.» Der Wert liegt deutlich höher als kantonal und national, wo rund 25 Prozent diese Befürchtung äusserten: «Zugleich bestätigen die Thuner einen kantonalen und nationalen Trend, die Velofahrer würden nicht genügend kontrolliert: Fast die Hälfte (47 Prozent ) fänden dies, geringfügig weniger als im Kanton (50 Prozent) und im ganzen Land (51 Prozent).

Hohe Zufriedenheit mit Polizeiarbeit und -präsenz: 60 Prozent der erfahrenen Delikte gegen das Eigentum seien laut der Erhebung in Thun angezeigt worden, deutlich mehr als im Kanton (45 Prozent): «Von den Anzeigenden waren 83 Prozent mit der Arbeit der Polizei zufrieden, kantonal 72 Prozent.» Auch das allgemeine Vertrauen in die Polizei erreiche in Thun mit 70 Prozent einen guten, mit den beiden andern Ebenen (73 und 74 Prozent) vergleichbaren Wert. Je älter die Befragten, desto höher sei das Vertrauen.

Für das Jahr 2012 sollen Massnahmen erarbeitet werden: «Gemeinsam mit der Polizei Thun wird die Direktion Sicherheit der Stadt die Erhebung nun genau analysieren und Handlungsfelder sowie Massnahmen daraus ableiten.» Diese sollen in die gegenseitige Leistungsvereinbarung, die jährlich aktualisiert werde, einfliessen und umgesetzt.

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