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Berner Oberland News – 16. Jahrgang
Mittwoch 12. Oktober 2011
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Seit einiger Zeit erscheinen merklich weniger Bilder und Eigenberichte in den Berner Oberland News. Die Mitarbeiterin der Beonews, Dora Schmid, muss sich nach der operativen Entfernung eines bösartigen Hirntumors und einer anschliessenden ersten ebenfalls gut verlaufenen sechswöchigen kombinierten Bestrahlungstherapie weiterhin einer Chemotherapie unterziehen. – Ein Medicaltalk-Auftritt der Patientin kann im Archiv des Regionalfernsehens von Telebärn aufgerufen werden.

Netz gegen Kinderporno

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Doris Leuthard besucht Unwettergebiete

Bundesrätin Doris Leuthard hat am Mittwoch 12. Oktober 2011 die Schadengebieten im Kandertal und Lötschental besucht und sich ein Bild vom Ausmass der Schäden gemacht. Die Vorsteherin des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation sicherte die Unterstützung durch den Bund zu.

pd/bns. Eine erste Analyse des regionalen Hochwassers von letztem Montag zeige, «dass die vom Bund mitfinanzierten Hochwasserschutzmassnahmen vielerorts wirksam waren und mithalfen, die materiellen Schäden erheblich tiefer zu halten als noch beim Hochwasser 2005», heisst es in einer Medienmitteilung: «Beispielsweise zeigten der Hochwasserentlastungsstollen in Thun, sowie die Hochwasserschutzmassnahmen an der Kander in Kandersteg und der Lonza bei Gampel/Steg Wirkung. Dort kam es zu keinen nennenswerten Schäden.»

«Hochwasserschäden lassen sich nicht immer verhindern»
Trotzdem hätten in den vom Unwetter am stärksten betroffenen Kander- und Lötschental sowie in der Region Wilderswil und unterhalb von Leukerbad die materiellen Schäden nicht verhindert werden können, wird in der Medienmitteilung eingeschränkt: «Dies aufgrund der für die Jahreszeit überraschende Heftigkeit des Hochwassers. Es erreichte lokal ähnliche Ausmasse wie jenes von 2005. Über die ganze Schweiz betrachtet richtete das jüngste Hochwasser einen Bruchteil der Schäden von 2005 an. Das Risiko von Hochwasserschäden lässt sich mit Schutzbauten, Notfallkonzepten und frühzeitigen Warnungen vermindern, aber nie restlos vermeiden.»

«Lehren aus dem Ereignis ziehen»
Das vom Bundesrat auf Anfang 2011 in Kraft gesetzte nationale Warnsystem vor Naturgefahren habe gesamtschweizerisch betrachtet funktioniert, verlautet im weiteren. Gemäss der bundesrätlichen Alarmierungsverordnung habe das Bundesamt für Umwelt die Behörden der betroffenen Kantone vorzeitig gewarnt: «Die kantonalen und lokalen Behörden konnten die notwendigen Massnahmen ergreifen und insbesondere Schäden an Leib und Leben verhindern. Das jüngste Unwetterereignis zeige aber, dass das Warnsystem möglicherweise verfeinert werden müsse. Zurzeit warne das Bundesamt für Umwelt die Kantone vor Hochwassern in Gewässern nationaler Bedeutung, wie dem Thunersee oder der Aare: «Die Verantwortung für die kleineren Gewässer wie die Kander oder die Lütschine liegt bei den Kantonen.» Das Bundesamt für Umwelt werde zusammen mit den Kantonen das jüngste Ereignis analysieren und die notwendigen Lehren daraus ziehen: «Zudem wird das Bundesamt für Umwelt für die Interpretation seiner künftigen Hochwasserprognosen die Erkenntnisse aus dem sehr ungewöhnlichen Wetterereignis – starke Niederschläge, schnell ansteigende Nullgradgrenze, ungewöhnlich rasche Schneeschmelze – einfliessen lassen.»

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