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Donnerstag 6. Oktober 2011
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Seit einiger Zeit erscheinen merklich weniger Bilder und Eigenberichte in den Berner Oberland News. Die Mitarbeiterin der Beonews, Dora Schmid, muss sich nach der operativen Entfernung eines bösartigen Hirntumors und einer anschliessenden ersten ebenfalls gut verlaufenen sechswöchigen kombinierten Bestrahlungstherapie weiterhin einer Chemotherapie unterziehen. – Ein Medicaltalk-Auftritt der Patientin kann im Archiv des Regionalfernsehens von Telebärn aufgerufen werden.


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Giesengletscher: «Keine unmittelbare Gefahr»

Auch bei einem allfälligen grösseren Eisabsturz im untersten Teil des Giesengletschers nördlich unterhalb der Jungfrau sieht das Gemeindeführungsorgan von Lauterbrunnen für die Bevölkerung im Talboden keine direkte Gefahr.

pd/bns. Der unterste Teil des Giesengletschers sei in den letzten Wochen instabil geworden, wird in einer Mitteilung vom Donnerstag 6. Oktober 2011 erinnert: «Es sind bisher nur kleinere Abbrüche beobachtet worden. Diese liegen bis heute jedoch im üblichen Ausmass. Trotzdem ist nicht auszuschliessen, dass in Zukunft eine grössere Menge Eis Richtung Trimmleten abbrechen kann.» Gleichzeitig mit einer Pressemitteilung vom 9. September 2011 seien die nötigen Schritte zu einer detaillierten Beurteilung der Lage ausgelöst worden: «Als Sofortmassnahme wurden eine dauernde Beobachtung sowie die Installation einer Kamera in Auftrag gegeben; die Installation erfolgt aufgrund der technischen Anforderung voraussichtlich im November 2011). Alle weiteren Angaben über allfällige Auswirkungen – vor allem im ‹Sonntagsblick› und in der Tagesschau des Schweizer Fernsehens erwähnt – sind reine Mutmassungen.»

Das Gemeindeführungsorgan hält in seiner jüngsten Mitteilung fest: «Seitens der Gemeinde erfolgte bewusst eine einfache Pressemitteilung am 9. September 2011, weil die Fachspezialisten keine unmittelbare Gefahr für den Talboden feststellten. Bevor weitere Massnahmen ergriffen werden können, müssen die Fakten von Fachbüros erarbeitet werden, was im Moment geschehe. Durch den Artikel im‹Sonntagsblick› und die Berichterstattungen im Fernsehen wurde leider eine grosse Unruhe ausgelöst. Gemäss Martin Funk von der ETH Zürich wird bestätigt, dass dieser mögliche Gletscherabsturz für die Bevölkerung keine direkte Gefahr darstellt.»

Auch wenn sehr viel Eis bei abbrechen sollte, würde es nicht bewohntes Gebiet tangieren, verlautet im weiteren. Eine Gefahr für den Talboden bestehe nur dann, wenn nach einem Grossabsturz hinter dem Lawinenkegel in der Trimmleten ein grösserer Wasserrückstau entstehen würde. Aber auch in diesem Fall müsse berücksichtigt werden, dass ein Wasserrückstau hinter dem Lawinenkegel nicht zwingend sei: «Auch wenn es einen solchen gibt, kann dieser ganz gemächlich ablaufen. Für einen grösseren Wasserrückstau braucht es Zeit (Tage), vor allem wenn die Witterung kalt ist und wenig Schmelzwasser entsteht.» Nach einem grösseren Gletscherabsturz habe man Zeit für Sicherheitsmassnahmen. Daraus folge, dass es keinen Grund für Unruhe gebe. Es gelte den Gletscher zu beobachten und nach einem grösseren Absturz die Situation in der Trimmleten hinter dem Lawinenkegel neu zu beurteilen.

In bekannten ähnlichen Fällen sei festgestellt worden, dass ein Grossabbruch immer nach dem abrupten Ende einer warmen Witterungsperiode geschehen sei, wird in der Mitteilung ausgeführt: «Das würde im Fall Giesengletscher heissen, dass Ende dieser Woche oder Anfang nächster Woche, sofern die angekündigte Abkühlung tatsächlich eintritt, ein Abbruch wahrscheinlicher wird. Aber auch dann ist dies nicht zwingend. Sobald die aktuelle, sehr warme Wetterperiode vorbei ist und es mehrere Tage lang in dieser Höhe keine nennenswerte Eisschmelze gibt, ist vor dem nächsten Frühling/Sommer kaum mehr mit einem grossen Eisabbruch zu rechnen.»

Die Bevölkerung werde nach Bedarf weiter informiert, heisst es abschliessend: «Auf der Homepage der Gemeindeverwaltung von Lauterbrunnen und/oder über das Informationstelefon 033 856 50 99 können weitere Informationen bezogen werden.»

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