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Dienstag 11. Oktober 2011
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Seit einiger Zeit erscheinen merklich weniger Bilder und Eigenberichte in den Berner Oberland News. Die Mitarbeiterin der Beonews, Dora Schmid, muss sich nach der operativen Entfernung eines bösartigen Hirntumors und einer anschliessenden ersten ebenfalls gut verlaufenen sechswöchigen kombinierten Bestrahlungstherapie weiterhin einer Chemotherapie unterziehen. – Ein Medicaltalk-Auftritt der Patientin kann im Archiv des Regionalfernsehens von Telebärn aufgerufen werden.

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Kandertal: An die hundert Menschen evakuiert

Die Hochwassersituation im Kandertal hat sich zwar beruhigt, doch hat nach Angaben des Verwaltungsführungsorgans Frutigen-Niedersimmental vom Montagabend die Kander ihr Flussbett wegen einem stauenden Pfropfen verlassen und sei durch den Lawinenschutztunnel Mitholz geflossen. In der Region Blausee/Mitholz wurde die Bevölkerung – an die hundert Menschen – per Helikopter ausgeflogen.

pd/bns. Trotz der Wetterberuhigung habe die Kander unterhalb des Dorfes Kandersteg im Bereich unter dem Bühl ihr Bett verlassen und sei mittlerweile durch den Lawinenschutztunnel Mitholz geflossen, verlautete gestern Abend. Der Belag im Tunnel sei schwer beschädigt worden: «Das hat einerseits zur Folge, dass Kandersteg weder auf der Strasse noch per Bahn – deren Geleise wurden auch überflutet – erreichbar ist.» Andererseits wurde laut Regierungsstatthalter Christian Rubin die bedrohte Bevölkerung der Region Blausee/Mitholz per Helikopter evakuiert: «Es handelt sich um rund hundert Personen, die nach Frutigen ausgeflogen werden mussten.» Fritz Jost, Stabschef des Kandersteger Gemeindeführungsorgans: «Das Gasterental ist verwüstet, eine Person musste hier ausgeflogen werden.» Weitere Personen seien an einem sicheren Ort. Laut Regierungsstatthalter Rubin sind im Gasterental zwei Drittel der dortigen Infrastruktur zerstört. In den Seitenbächen befinde sich zudem viel Holz.

Für heute Dienstag habe das Verwaltungsführungsorgan Frutigen-Niedersimmental militärische Hilfe angefordert, heisst es in der Medienmitteilung: «In erster Priorität wird es darum gehen, die Verkehrsachse Frutigen–Kandersteg wieder zu öffnen. Die Verbindung ins Wallis wird für einige Tage unterbrochen bleiben.» In zweiter Priorität müsse die Kander wieder in ihr Bett zurückgeführt werden. Laut Verwaltungsführungsorgan Frutigen-Niedersimmental sollte am Dienstag über die nötigen Massnahmen entschieden und das ganze Schadenausmass wohl erst im Verlaufe des Vormittages beurteilt werden können.

«Da bei der Kanderbrücke eine Hauptleitung der Frutiger Wasserversorgung unterbrochen wurde, ist die Ortschaft nur noch knapp mit Trinkwasser versorgt», verlautet im weiteren: «Die Bevölkerung Frutigens wurde deshalb aufgefordert, mit dem Wasser sparsam umzugehen.» – Die Feuerwehr Frutigen hat eine Telefonnotnummer für Fragen Betroffener eingerichtet. Sie lautet 033 671 12 10. Eine entsprechende Nummer der Gemeinde Kandergrund lautet 033 672 13 10.

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