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Landschaftsaufwertung im Grimselgebiet und im Gadmental

In den vergangenen zehn Jahren hat die Kraftwerke Oberhasli AG rund 2,1 Millionen Franken in Projekte zur Aufwertung der Landschaft investiert. Die KWO beabsichtigt, in den kommenden Jahren weitere umfangreiche Landschaftspflegeprojekte umzusetzen.

pd/bns. In verschiedenen Gebieten des oberen Aaretals und des Gadmentals konnte laut einer Medienmitteilung die Landschaft dadurch deutlich aufgewertet werden: «Aufgrund der positiven Erfahrungen will die Kraftwerke Oberhasli AG (KWO) ihr Engagement im Bereich Landschaftspflege in den kommenden Jahren weiter vorantreiben.» Die meisten Kraftwerkanlagen in der Grimselregion seien vor etlichen Jahrzehnten gebaut worden, wird in der Medienmitteilung erinnert: «Aus dieser Zeit befinden sich noch immer Überreste von den Bauarbeiten im Gelände. Dazu gehören etwa Fundamente von Transportseilbahnen, Mauerreste oder Gerölldeponien. Dem Zeitgeist der Gründerjahre entsprechend nahm lange Jahre niemand daran Anstoss. Diese Haltung hat sich im Laufe der Zeit geändert.»

Ökologische und ästhetische Aufwertung der Landschaft
Ende der neunziger Jahre habe die KWO eine Offensive zur Beseitigung solcher Elemente und zur Renaturierung der betroffenen Landschaftsgebiete lanciert. Seit dem Jahr 2000 habe die KWO durchschnittlich 200 000 Franken pro Jahr in Massnahmen zur Landschaftspflege investiert: «Auf diese Weise konnten Projekte im Umfang von insgesamt 2,1 Millionen Franken realisiert werden.»

Das bisher umfangreichste Vorhaben sei die Renaturierung im Gebiet Oberaar im Jahr 2007 gewesen: «Für rund eine halbe Million Franken wurden bei der Staumauer des Oberaarsees zahlreiche Überreste ehemaliger Baustelleninstallationen entfernt. Die Massnahmen umfassten insbesondere den Rückbau einer weit herum sichtbaren Kranbahn sowie die vollständige Überdeckung eines Winterzugangsstollens. Zudem wurde das grossflächig planierte Vorfeld der Staumauer naturnah umgestaltet und mit mehreren Tümpeln für Amphibien ausgestattet. Durch die Schaffung neuer Lebensräume konnte die Landschaft nicht nur in ästhetischer, sondern vor allem in ökologischer Hinsicht aufgewertet werden.»

Erfolgreiche Pionierprojekte
Modellcharakter hätten auch Massnahmen zur Erhaltung der Kulturlandschaft im Gadmental, verlautet im weiteren: «Aufgrund des Bevölkerungsrückgangs und rückläufiger Bewirtschaftung breiten sich dort die Waldbestände immer mehr aus – auf Kosten wertvoller Lebensräume wie Trockenwiesen und Trockenweiden.» In der Berglandwirtschaft arbeiteten immer weniger Bauern. Dies führe dazu, dass viele abgelegenere Flächen kaum noch wirtschaftlich bearbeitet werden könnten, da sie mit Maschinen nicht erreichbar seien.» Um diese Flächen nicht zu verlieren, seien neue, kreative Lösungen wie der Einsatz von Galloway-Rindern, schottischen Hochlandrindern und afrikanischen Buren-Ziegen gefragt.

Die KWO entwickle gemeinsam mit den lokalen Bewirtschaftern und der kantonalen Abteilung für Naturförderung gezielt Massnahmen, mit denen der fortschreitenden Verbuschung Einhalt geboten werden soll. Frank Weber vom Amt für Gemeinden und Raumordnung: «Landschaftspflegeprojekte wie sie in Gadmen begonnen wurden sind ganz im Sinne des Richtplans des Kantons Bern. Dieser strebt eine Raumentwicklung an, die wirtschaftlich erfolgreich, ökologisch verträglich und sozial förderlich ist. Dazu kommt, dass ein vielfältiger Lebensraum nicht nur für die Pflanzen- und Tierwelt wichtig ist. Abwechslungsreiche Landschaft bedeutet in einem dicht genutzten Land wie der Schweiz auch einen hohen Wert für die Gesellschaft als Freizeit- und Erholungsraum.»

Weitere Projekte geplant
Die erfolgreich abgeschlossenen Projekte hätten der KWO zu wertvollen Erfahrungen und zu einer spezifischen Kompetenz im Bereich Landschaftspflege verholfen, heisst es abschliessend: «Die KWO beabsichtigt, in den kommenden Jahren weitere umfangreiche Landschaftspflegeprojekte umzusetzen.»


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