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Dienstag 18. Oktober 2011
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Nationalstrassentunnels werden sicherheitstechnisch weiter aufgerüstet

Gerade auch im Berner Oberland sollen die Nationalstrassentunnels in den nächsten Jahren weiter sicherheitstechnisch aufgerüstet und damit die Tunnelsicherheit weiterhin verbessert werden. Die Hauptarbeiten sollen in den Jahren zwischen 2012 und 2016 durchgeführt werden. Insgesamt wird gesamtschweizerisch mit Kosten von 1,2 Milliarden Franken gerechnet.

pd/bns. Der schwere Unfall im Gotthardstrassentunnel im Jahr 2001, bei dem es nach einer einer Kollision zwischen zwei Lastwagen zu einer Brandkatastrophe mit elf Toten gekommen war, jährt sich am 24. Oktober zum zehnten Mal und hat laut einer Medienmitteilung des Bundesamtes für Strassen – zusammen mit anderen ähnlichen Tunnelbrandkatastrophen – einiges ins Rollen gebracht: «Die Nationalstrassentunnels wurden sicherheitstechnisch aufgerüstet, und die Tunnelsicherheit wird auch weiterhin verbessert.» Neben den kurzfristigen baulichen Massnahmen im Gotthardtunnel sind laut Astra in den vergangenen zehn Jahren eine Fülle von Massnahmen ergriffen worden, welche die Tunnelsicherheit in der Schweiz markant verbessert hätten: «Auch ist der Schwerverkehr heute sicherer unterwegs als im Jahr 2001. Die Feuerwehrleute haben Übungstunnels erhalten, in denen sie besonders schwierige Einsätze unter realitätsnahen Bedingungen üben können.»

Eine im Jahr 2008 abgeschlossene Untersuchung des Bundesamt für Strassen habe nun gezeigt, dass 126 von 220 Tunnels auf dem schweizerischen Nationalstrassennetz nicht oder nur teilweise allerneusten Vorgaben entsprächen: «Untersucht wurden Lüftung, Fluchtwege, Signalisation der Sicherheitseinrichtungen und die Energieversorgung.» Im Detail habe der Vergleich mit den neuesten Normen folgende Resultate erbracht: Bezüglich Tunnellüftung 58 Tunnels, bezüglich Fluchtwege 63 Tunnels, bezüglich Signalisation 59 Tunnels und bezüglich Energieversorgung entsprächen 21 Tunnels noch nicht der Norm. Die Kosten für die Nachrüstung der 126 Tunnels schätzt das Bundesamt für Strassen auf 1,2 Milliarden Franken. Die Arbeiten seien zum Teil schon im Gang und dauerten etwa bis zum Jahr 2020, wobei die Hauptarbeiten zwischen 2011 und 2016 erfolgen sollen: «Es ist mit jährlichen Kosten von durchschnittlich 150 Millionen Franken zu rechnen.»

Voraussetzung dafür, dass der Fahrplan eingehalten werden kann, sind laut Bundesamt für Strassen einerseits baureife Projekte; der Bau eines Fluchtstollens zum Beispiel verlange ein öffentliches Auflageverfahren. Andererseits müssten die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen. Diese bewillige das Bundesparlament mit den jährlichen Krediten für die Spezialfinanzierung Strassenverkehr. Schliesslich stehe die Tunnelnachrüstung in Konkurrenz zu übrigen Unterhaltsmassnahmen auf dem Nationalstrassennetz. Bei der Erstellung des Programms habe das Bundesamt für Strassen folgende Prioritäten festgelegt: Signalisation der Sicherheitseinrichtungen (gut erkennbare Signale, optische Leiteinrichtungen, markierte Fluchtwege und beleuchtete Ausgänge), Tunnellüftung (System von Ventilatoren und Abluftkanälen, welche ein gezieltes Komprimieren und Absaugen des Rauchs ermöglichen), Fluchtwege bei Tunnels mit grossem Verkehrsaufkommen sowie Fluchtwege bei Tunnels mit geringerem Verkehr.

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