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Berner Oberland News – 16. Jahrgang
Montag 12. September 2011
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Seit einiger Zeit erscheinen merklich weniger Bilder und Eigenberichte in den Berner Oberland News. Die Mitarbeiterin der Beonews, Dora Schmid, muss sich nach der operativen Entfernung eines bösartigen Hirntumors und einer anschliessenden ersten ebenfalls gut verlaufenen sechswöchigen kombinierten Bestrahlungstherapie weiterhin einer Chemotherapie unterziehen. – Ein Medicaltalk-Auftritt der Patientin kann im Archiv des Regionalfernsehens von Telebärn aufgerufen werden.


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Vorübergehender Fangverzicht auf Äschen hat sich bewährt

Das für drei Jahre verfügte Äschen-Fangmoratorium im Kanton Bern hat sich bewährt. Dank dem Moratorium haben sich die Bestände in Form von mehreren Jahrgängen erholt und die Fortpflanzungsrate hat sich erhöht. Eine massvolle, nachhaltige Nutzung ist damit ab diesem Jahr wieder möglich.

Die schwer angeschlagene Äschenpopulation hat sich dank eines Fangmoratoriums erholt. (Bild zvg)

pd/bns. In den 1990er Jahren und in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts war laut einer Medienmitteilung der Äschenfang in der Aare rückläufig: «Der befischte Bestand zwischen Thun und Bern wies bis zur Verfügung des Moratoriums weitaus weniger Jahrgänge auf als derjenige im Schongebiet in Thun (Schadau). Das damals geltende niedrige Fangmindestmass von 32 Zentimeter hatte zur Folge, dass Äschen gefangen werden konnten, ehe sie zum ersten Mal abgelaicht hatten.» Die Fortpflanzung der Fische sei dadurch stark beeinträchtigt worden. Durch die damals geltenden Bestimmungen habe die Angelfischerei einen grossen negativen Einfluss auf den Äschenbestand gehabt: «Das Jahrhunderthochwasser im August 2005 verschärfte die Situation dermassen, dass der Bestand zwischen Thun und Bern im Jahr 2006 praktisch nur noch auf einem Jahrgang basierte.»

Dreijähriges Fangmoratorium
Um der schwer angeschlagenen Population eine Chance zur Erholung zu geben, habe das Fischereiinspektorat auf Anfang 2008 ein drei Jahre dauerndes Fangmoratorium verfügt, wird in der Medienmitteilung erinnert. Dieser Entscheid sei an der Delegiertenversammlung des Bernisch Kantonalen Fischereiverbandes im März desselben Jahres mit grosser Mehrheit gestützt worden. Der Fischereiverband habe damals gefordert, dass die Entwicklung des Äschenbestandes untersucht werde und dass noch während des Moratoriums folgende Massnahmen ergriffen würden, die zur Erholung der Bestände beitragen: Revitalisierungen, Bau oder Verbesserung von Fischaufstiegshilfen, stärkere Regulierung der Prädatoren und verstärkter Äschenbesatz. Zudem sollten die Schonbestimmungen nach dem Moratorium an die Ökologie der Äsche angepasst und soweit verschärft werden, dass eine dauerhafte Befischung möglich ist, ohne den Beständen zu schaden.

Eine Erfolgsgeschichte
Die nun abgeschlossenen Begleituntersuchungen werden in der Medienmitteilung als eine Erfolgsgeschichte bezeichnet: «Die Zahl der Jahrgänge hat wieder zugenommen, was die Bestände Naturereignisse wie Hochwasser besser überstehen lässt. Ein viel grösserer Laichtierbestand besiedelt nun die verschiedenen Aarestrecken und sorgt damit für eine erfolgreichere Fortpflanzung. Das neue Fangmindestmass von 36 Zentimeter gewährleistet in allen Strecken eine nachhaltige Nutzung. Auch die Zahl alter Äschen im Laichgebiet Thun hat zugenommen und wird durch die heute ganzjährige Schonung im Thunersee zusätzlich gefördert.»

Wie weiter?
Die Berner Fischer unterstützten die neuen Fangvorschriften vollumfänglich, verlautet im weiteren: «Das Fangmindestmass wurde von 32 auf 36 Zentimeter angehoben und pro Tag dürfen nur noch zwei statt sechs und pro Jahr insgesamt noch 20 Äschen gefangen werden. Die Wirkung dieser neuen Bestimmungen wird auch nach dem Fangmoratorium weiterverfolgt. Je nach Ergebnis dieser Folgeuntersuchungen können einzelne Schonbestimmungen angepasst werden. Bei der Beschaffung der zu untersuchenden Fische werden wiederum Angelfischer mit einbezogen. Neu werden die Gesamtuntersuchungen auch auf die Saane und die Aare im Oberaargau ausgedehnt.»

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