Grindelwald: Schneeskulpturenfestival mit «Pioniergeist»
Künstlerteams aus zehn verschiedenen Ländern wollen vom 16. bis 21. Januar 2012 auf dem Baerplatz in Grindelwald Schneeskulpturen schaffen. Das 30. «World Snow Festival» nimmt mit dem Thema «Pioniergeist» neben dem eigenen auch das 100-Jahr-Jubiläum der Jungfraubahn auf.
pd/bns. Von Montag 16. bis Samstag 21. Januar 2012 wird laut einer Medienmitteilung von Grindelwald-Tourismus auf dem Baerplatz in Grindelwald fleissig gearbeitet: «Zehn Künstlerteams setzen ihre Ideen zum Thema ‹Pioniergeist› in Schneeskulpturen um.» Thematisiert werde unter dem Motto «Pioniergeist» auch das 100-Jahr-Jubiläum der Jungfraubahn.
Sechs der Teams sind laut der Medienmitteilung dieses Jahr in neuer Formation am Festival vertreten: Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Italien, Südkorea und die Schweiz. Stammgäste seien die Teams aus Russland und den Niederlanden sowie aus den USA und Kanada, die früher schon am Schneeskulpturenfestival Grindelwald mit dabei waren.
Die Jury wird nach Angaben von Grindelwald-Tourismus am Samstag 21. Januar 2012 den Gewinner des diesjährigen Skulpturenwettbewerbes bekannt geben: «Parallel zur Beurteilung durch die Jury kann auch das Publikum seinen Favoriten wählen.» Die Publikumsjurierung soll dieses Jahr für die Teams aufgewertet werden, Weitere Skulpturen sollen von Teams ausser Konkurrenz in den Skigebieten auf Männlichen, First, Schreckfeld und in der Bodmi gestaltet werden: «Ebenfalls ausser Konkurrenz werden Schüler der ersten bis dritten Klasse aus Grindelwald auf dem Baerplatz eine Schneefigur gestalten.+
Das Schneefestival habe sich zu einer der faszinierendsten und beliebtesten Winterveranstaltungen im Ferienort Grindelwald entwickelt und sei heute aus dem Programm nicht mehr wegzudenken, verlautet im weiteren. Jeweils im Januar finde Das Schneefestival während einer Woche auf der Natureisbahn im Dorfzentrum statt: «Was im Jahr 1983 mit einem von japanischen Künstlern aus Schnee gehauenen, überdimensionalen ‹Heidi› seinen Auftakt nahm, hat sich zu einer vielbeachteten Tradition entwickelt.» |