Thun: Sanierung und Verbreiterung der Hofstettenstrasse
Die Hofstettenstrasse in Thun zwischen der Haltestelle Bächimatt und der Stadtgrenze sollen in diesem Jahr saniert und verbreitert werden. Die Bauarbeiten im engen Strassenraum dauern rund zehn Monate und bedingen mehrfach einspurige Verkehrsführungen.
kkb/bns. Das kantonale Tiefbauamt saniert und verbreitert laut einer Medienmitteilung die Hofstettenstrasse von Mitte Februar bis Ende November 2012 im Abschnitt Bächimatt–Stadtgrenze Thun saniert: «Im Rahmen des rund 3,8 Millionen Franken teuren Bauprojekts wird die Strasse instandgestellt und zur Markierung von Radstreifen um rund zwei Meter verbreitert. Die kränkelnde Kastanienreihe im südseitigen Trottoir wird ersetzt.»
Baustart im Februar
Die Bauarbeiten beginnen nach Angaben der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion in der Woche vom 13. Februar mit der Baustelleninstallation und dem Fällen der seeseitigen Baumreihe. Dadurch entstehe im engen Strassenraum zusätzlicher Platz für die Bauarbeiten. Die beiden Fahrspuren sollen anschliessend auf die seeseitige Strassenhälfte gelegt werden. Ein schmaler Fussgängerbereich stelle den Zugang zu den Liegenschaften sicher. «Der Fussgänger- und Veloverkehr wird während der ganzen Bauzeit über die Bächimattpromenade geführt.»
Arbeiten in Etappen
«Von Mitte Februar bis Ende Juni wird bei der Stadtgrenze beginnend in rund hundert Meter langen Abschnitten die bergwärts gelegene Strassenseite erneuert und verbreitert. Parallel dazu wird die alte, gemäss Bauinventar der Stadt Thun schützenswerte Natursteinmauer zurückversetzt», verlautet im weiteren. Der Bereich der Haltestellen Bächimatt soll von Juni bis Mitte August umgestaltet werden. Die Bauarbeiten auf der seewärts gelegenen Strassenseite erfolgten zwischen Juli und Oktober 2012. Die beiden Fahrspuren würden dazu auf die bereits sanierte Bergseite der Hofstettenstrasse gelegt. Anschliessend fänden im November je nach Wetter noch der Einbau des Deckbelags und die Abschlussarbeiten statt.
Insgesamt rund neun Wochen mit einspuriger Verkehrsführung
Der Verkehr soll wenn immer möglich zweispurig an der Baustelle vorbeigeführt werden. Dennoch müsse mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden: «Der bergseitige Strassenbau bedingt in den Monaten März, April, Mai und Juni je eine zweiwöchige Phase mit einspuriger Verkehrsführung.» Der Einbau des Deckbelags (voraussichtlich erst im Jahr 2013) werde nochmals während rund einer Woche eine einspurige Verkehrsführung erfordern. Der Verkehr werde in diesen Phasen tagsüber mit Hilfe des Verkehrsdienstes geregelt, um den Bussen der Verkehrsbetriebe Steffisburg–Thun–Interlaken (STI) eine möglichst gute Durchfahrt zu ermöglichen. Nachts kämen Verkehrsampeln zum Einsatz. Auf eine Verkehrsumleitung wie im Sommer 2007 werde bewusst verzichtet: «Stau lässt sich am wirksamsten vermeiden, wenn möglichst viele Leute auf die STI-Busse umsteigen oder mit dem Velo über die Bächimattpromenade und den Aarequai fahren, wo das sonntägliche Fahrverbot für den Zweiradverkehr aufgehoben wird.» Im Interesse des Tourismus sollen an den Wochenenden auf der Hofstettenstrasse immer zwei Fahrspuren offen gehalten werden.
Der Oberingenieurkreis I des kantonalen Tiefbauamts führt am Donnerstag 19. Januar 2012 um 20 Uhr im Tertianum Bellevuepark in Thun eine Informationsveranstaltung für die Anwohner zu den Bauarbeiten, deren Auswirkungen und zur Verkehrsführung durch. Auf der Website www.hofstettenstrasse.ch soll während der ganzen Bauzeit aktuell über die Bauarbeiten und die Verkehrsführung informiert werden. |