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Gutes Rechnungsergebnis 2011 für die Stadt Thun

Die Rechnung 2011 der Stadt Thun schliesst nach einer Rückstellung von 7,0 Millionen Franken im Zusammenhang mit einer Revision des Pensionskassenreglements sowie einer zusätzlichen Einlage von 0,9 Millionen Franken in die Spezialfinanzierung für den Werterhalt von Liegenschaften mit einem Ertragsüberschuss von 2,3 Millionen Franken ab.

pd/bns. Der Voranschlag der Stadt Thun hatte laut einer Medienmitteilung mit einem ausgeglichenen Ergebnis gerechnet: Ausschlaggebend für den erfreulichen Ertragsüberschuss von 2,3 Millionen Franken bei der Rechnung 2011 der Stadt Thun ist vor allem der Steuerertrag, der um 10,1 Millionen Franken höher ausfällt als budgetiert. Die durch Auswirkungen der Finanzmarktkrise 2008/2009 befürchtete Abflachung der Steuerertragskurve trat in den Jahren 2010 und 2011 glücklicherweise nicht ein. Bereits im Sommer 2011 zeichnete sich anlässlich der Budgetierung 2012 der höhere Steuerertrag 2011 ab. Die Einkommens- und Vermögenssteuern von natürlichen Personen sind um 4,9 Millionen Franken oder sechs Prozent höher als veranschlagt. Der Mehrertrag bei den Gewinn- und Kapitalsteuern von juristischen Personen beträgt 4,3 Millionen Franken oder 43 Prozent. Erfreulicherweise um 0,9 Millionen Franken tiefer als erwartet sind die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Steuerforderungen.

Tiefere Abschreibungen und Zinsen
Zum guten Ergebnis tragen laut der Medienmitteilung auch die wegen geringerer Investitionsausgaben um 1,0 Millionen Franken tieferen gesetzlichen Mindestabschreibungen beim Steuerhaushalt und der um 0,9 Millionen Franken tiefere Zinsaufwand bei. Die Beiträge an die Lastenausgleichssysteme betragen total 47,4 Millionen Franken oder 42 Prozent des Steuerertrages. Sie liegen um 1,2  Millionen Franken über dem Budgetwert. Der Beitrag aus dem Finanzausgleich an die Stadt Thun ist um 0,6  Millionen Franken geringer als budgetiert. Personalaufwand wie budgetiert, weniger Sachaufwand: Der Personalaufwand liegt mit 54,9  Millionen Franken um 0,2 Millionen Franken oder 0,4 Prozent geringfügig über dem Voranschlagswert. Der Sachaufwand beträgt 38,3 Millionen Franken und ist um 1,5 Millionen Franken tiefer als budgetiert. Dies entspricht einer Budgetabweichung von 3,9 Prozent. Die geplanten Investitionsausgaben von 18 Millionen Franken wurden im Ausmass von 11,5 Millionen Franken realisiert. Die Abweichung ist vor allem auf zeitliche Verschiebungen zurückzuführen.

Überschuss ermöglicht Rückstellung für Pensionskasse
Der Gemeinderat nutzt den Ertragsüberschuss unter anderem für eine Rückstellung von 7,0 Millionen Franken im Hinblick auf eine – durch den Stadtrat voraussichtlich noch in diesem Jahr zu beschliessende – Teilrevision des Pensionskassenreglements. Die Rückstellung soll aber keine präjudizierende Wirkung auf die effektive Ausgestaltung der Revision haben. Zusätzlich zu dieser Rückstellung für die Pensionskasse nutzt der Gemeinderat den Ertragsüberschuss für eine Einlage von 0,9  Millionen Franken in die Spezialfinanzierung für den Werterhalt der Liegenschaften im Finanzvermögen, also für jene stadteigenen Liegenschaften, die nicht von der Stadt selbst genutzt werden. Weitere Abnahme der Verschuldung:. Die mittel- und langfristigen Schulden konnten im Berichtsjahr dank des guten Rechnungsergebnisses und der tieferen Investitionsausgaben von 141 auf 125 Millionen Franken abgebaut werden.

Aussichten: 2012 ausgeglichen – 2013 bis 2015 Ertragsüberschüsse
Die aktuelle Aufgaben- und Finanzplanung weise für das laufende Jahr eine ausgeglichene Rechnung aus, verlautet im weiteren. In den Jahren 2013 bis 2015 rechne die Stadt mit Ertragsüberschüssen von durchschnittlich 1,4 Millionen Franken. Die Überarbeitung der Planung erfolge im Sommer 2012 mit erneuerten Prognosen zu Steuerertrag, Investitionstätigkeit und Lastenausgleich.

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