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Dienstag ‎20. ‎März ‎2012
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Massiv mehr Verkehrstote im Jahr 2011

Mit insgesamt 62 Menschen sind auf Berner Strassen im vergangenen Jahr deutlich mehr Verkehrsteilnehmer bei Unfällen getötet worden als im Vorjahr. Damals hatten 37 Menschen ihr Leben verloren, wobei es sich um ein Rekordtief handelte.

pkb/bns. Auch die Zahl der Verletzten und Schwerverletzten stieg laut einer Medienmitteilung an, obwohl die Gesamtzahl der Unfälle rückläufig gewesen war. Trotz einer Abnahme der Unfälle insgesamt stieg die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle auf den Strassen im Kanton Bern im vergangenen Jahr erheblich an. 2011 wurden 6264 Verkehrsunfälle polizeilich registriert. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Abnahme von 4,7 Prozent oder 308 Unfällen. Bei den Verkehrstoten wurde der Durchschnitt der letzten fünf Jahre mit einer Zunahme von 33 Prozent aber massiv überschritten. Betrachtet man die tragischen Ereignisse genauer, fällt auf, dass die einzelnen Unfälle nicht vergleichbar sind und keine einheitlichen Ursachen bestehen. 15 oder 24,1 Prozent der Getöteten waren nicht angegurtet oder trugen keinen Helm. Mit je 8.7 Prozent standen das Nichtanpassen der Geschwindigkeit an die Linienführung sowie die Anhaltepflicht vor Fussgängerstreifen im Vordergrund. Senioren haben 35,4 Prozent aller tödlichen Unfälle verursacht. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Zunahme von 15.4 Prozent. 14 Personen starben bei Unfällen im Zusammenhang mit der Ursache Geschwindigkeit, drei Menschen im Zusammenhang mit Alkohol.

Zunahme auch bei Verletzten und Schwerverletzten
Im vergangenen Jahr stiegen auch die Zahlen der Verletzten und Schwerverletzten an. So wurden im Jahr 2011 3199 Personen (Vorjahr 3098) verletzt. Die Zahl der Schwerverletzten stieg um 9,3 Prozent auf 575 (Vorjahr 526). Negativ entwickelte sich die Situation im Innerortsbereich. Obwohl die Zahl der Unfälle um 128 auf 3996 sank (3.1 Prozent), stieg die Zahl der Verletzten von 1939 auf 1970 an. Bei den Getöteten musste gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme von 19 auf 27 verzeichnet werden. Im Ausserortsbereich (ohne Autobahnen) wurde mit 1381 Unfällen der Vorjahresstand um 52 unterschritten. Die Zahl der Verletzten stieg um 9,9 Prozent auf 900 und die Zahl der Getöteten von 27 auf 32.

Zu oft zu nah
Die häufigsten Unfallursachen waren zu nahes Aufschliessen mit 9,6 Prozent, Einwirkung von Alkohol, 6,7 Prozent, Missachten des Vortrittsrechts 6,6 Prozent, andere Bedienungsfehler 6.2 Prozent und Nichtanpassen an die Linienführung 6,2 Prozent. Mit 22,3 Prozent war auf den Autobahnen nach wie vor der ungenügende Abstand die Hauptunfallursache.

Starker Anstieg der Getöteten bei den Zweiradfahrern
Bei den Zweiradahrern ist die Zahl der tödlich verletzten Menschen gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr (12) musste eine Zunahme auf 25 verzeichnet werden. Dies insbesondere bei den Velofahrern, wo die Zahl von vier auf elf anstieg. Bei den sogenannten E-Bikes stieg die Zahl der Verunfallten von 20 auf 46. Eine Person wurde dabei tödlich verletzt (Vorjahr 0).

Massnahmen verstärkt
Die Kantonspolizei Bern hat auf die erhebliche Zunahme der Verkehrstoten sowie der Verletzten bereits im vergangenen Jahr reagiert und sowohl die präventiven wie auch die repressiven Massnahmen erheblich verstärkt. Nach drei tödlichen Verkehrsunfällen an einem Tag anfangs November war eine breit angelegte Sensibilisierungskampagne gestartet worden. So war insbesondere die Präsenz an Fussgängerstreifen deutlich erhöht worden.

2422 Fahrzeuge kontrolliert
Auch im laufenden Jahr wurden laut der Medienmitteilung die Kontrollen und die Präsenz auf den Strassen erheblich erhöht. So wurden in den vergangenen beiden Monaten im ganzen Kanton zahlreiche zusätzliche Verkehrskontrollen durchgeführt. Im Januar waren bereits mehrere hundert Fahrzeuge kontrolliert und zahlreiche Bussen und Verzeigungen ausgestellt worden. Im Februar standen insbesondere Vortrittsmissachtungen gegenüber Fussgängern, die Sichtbarkeit von Zweiradfahrern sowie die Fahrfähigkeit im Vordergrund. Während mehr als 184 Stunden kontrollierten über 400 Mitarbeiter der Kantonspolizei Bern insgesamt 2422 Fahrzeuge. Insgesamt mussten wegen verschiedenen Widerhandlungen 338 Ordnungsbussen ausgestellt und 61 Personen verzeigt werden. Die Schwerpunktaktionen sollen weitergeführt werden.

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