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Sonntag/Montag, 6./7. August 2000

Zwei Wanderer und ein Bergführer von Schlammlawine getötet

Three hikers die in mud avalanche – Press release of august 7th, 2000

pkb/S. Fünf Mitglieder einer grösseren Wandergruppe sind am Sonntag im Firstgebiet ob Grindelwald von einer Schlammlawine erfasst worden. Drei Personen kamen dabei laut einer Medienmitteilung ums Leben. Es soll sich dabei um zwei Feriengäste aus den USA und einen einheimischen Bergführer handeln. - Five persons belonging to a group of hikers were caught in a mud avalanche in the First region above Grindelwald last Sunday. Three of them died. It is to concern itself thereby around two holidays guests from the USA and a native mountain leader.

Laut Grindelwalder Wanderprospekt dauert die Wanderung von der First (2168 Meter über Normalnull; obere Bildhälfte links) zur Grossen Scheidegg (1962 Meter über Normalnull; rechts im Bild) eine Stunde und 15 Minuten.

Eine rund 20köpfige Gruppe war nach Angaben des Untersuchungsrichteramts IV Berner Oberland am Sonntagmorgen von Grindelwald aus zu einer Wanderung von Grindelwald-First nach der Grossen Scheidegg aufgebrochen: «Die Gruppe setzte sich vorwiegend aus amerikanischen Staatsbürgern zusammen.» Sie sei von zwei einheimischen Bergführern begleitet worden. Auf dem Wanderweg First-Grosse Scheidegg, im «Grindel-Oberläger», seien fünf Personen von einer Schlamrnlawine erfasst und drei davon in die Tiefe gerissen worden: «Sie zogen sich dabei tödliche Verletzungen zu.» Unter den Toten befindet sich laut der von der Kantonspolizei Bern am Abend verbreiteten Medienmitteilung auch ein einheimischer Bergführer. Bei diesem handelt es sich laut Online-Ausgabe des Oberländischen Volksblattes um den einheimischen Bergführer Albert Schlunegger. Zur Unfallzeit soll im ganzen Grindelwaldtal Regenwetter geherrscht haben, nachdem es bereits die Nacht über intensive Niederschläge gegeben hatte: «Offenbar wurde die Erdschicht, die in diesem  Bereich der Alp Grindel ob Grindelwald auf einem schieferigen Untergrund aufliegt, durch das viele Wasser unterspült, so dass sie sich gesamthaft löste und abglitt.»

Rund 20 Angehörige der SAC-Rettungsstation Grindelwald und der örtlichen Wehrdienste konnten laut Medienmitteilung der Untersuchungsbehörden in Zusammenarbeit mit der Rettungsflugwacht die Toten nach rund zwei Stunden bergen. Die übrigen Gruppenmitglieder seien zur Bahnstation Schreckfeld und von dort aus in ihr Hotel geführt worden: «Der genaue Ablauf des Unfalls ist Gegenstand eingeleiteter Ermittlungen.»

The magistracy IV of the Bernese Oberland: Press release of august 7th, 2000

A group counting some 20 people had started for the hike from Grindelwald-First to the Grosse Scheidegg on Sunday morning. Composed mainly of US citizens, it was accompanied by two local guides. On the well-known trail First-Grosse Scheidegg, in the so called Grindel Oberläger, five persons were caught by a mud avalanche. Three of them were dragged downhill and mortally wounded. One of the local guides is among the dead. Some 20 members of the first-aid post of the Swiss Alpine Club at Grindelwad and of the local aid brigade, supported by the Swiss Air Rescue, succeeded in recovering the dead about two hours later. The other hikers were guided back to the suspension railway and to the hotel.

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