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Dienstag, 16. November 2004
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Günther Amann nach über 16'000 Helikopter-Flugstunden im Ruhestand

pvr. Mit weit über 16'000 Flugstunden auf Helikoptern ist an seinem 65. Geburtstag gestern Montag, 15. November 2004 der bei der Berner Oberländer Helikopter AG (Bohag) seit deren Gründung im Jahr 1972 angestellte Pilot Günther Amann in den Ruhestand verabschiedet worden.

Nach weit über 16'000 Flugstunden und mehr als 4000 Rettungseinsätzen in den Ruhestand getreten: Der Helikopterpilot Günther Amann. (Archivbild Peter Schmid)

Günther Amann war von Beginn an Chefpilot und Flugbetriebsleiter bei der Bohag. Zuvor war er von 1968 bis 1971 Chefpilot bei der Air Zermatt. Im Jahr 1972 übernahm er diese Aufgabe bei der mit Beteiligung der Air Zermatt in Interlaken gegründeten Bohag. Der per 2. Juni 2003 vom 44jährigen Martin Rufener als neuer Flugbetriebsleiter und Chefpilot abgelöste Günther Amann – siehe auch Zweisimmen: Helikopterpilot mit 4000 Rettungseinsätzen vom Donnerstag, 12. Februar 2004 – absolvierte weit über 16'000 Flugstunden auf Helikoptern und über 200 Stunden mit dem Gleitschirm – eine zukünftige private Helikopterfliegerei im Ruhestand ist nach eigenen Angaben aber momentan nicht vorgesehen. Insgesamt flog Amann 4040 Einsätze für die Schweizerische Rettungsflugwacht.

Die im Jahr 1972 gegründete Berner Oberländer Helikopter AG –  mit Stützpunkten in Gsteigwiler, Zweisimmen und Schattenhalb bei Meiringen – bezog im Jahr 1981 den Neubau Basis Gsteigwiler. Im Sommer 1971 war nach Angaben der Schweizerischen Rettungsfugwacht in einem militärischen Unterstand auf dem Flugplatz Interlaken der erste Helikopter für Rettungsflüge stationiert worden. Da es die finanzielle Situation der Rettungsflugwacht damals nicht erlaubt habe, einen Helikopter mit Besatzung nur für Rettungsflüge bereitzustellen, seien die Rega-Einsätze durch Besatzungen der Berner Oberländer Helikopter AG durchgeführt worden: «Das fliegerische Können holten sich diese Besatzungen auf demselben Helikopter, mit dem – neben den Rettungseinsätzen – auch Hochgebirgsbaustellen versorgt wurden und beispielsweise die SAC-Hütten ihren Proviant und Brennstoff erhielten.» Im Jahr 1974 sei eine Alouette III als zweiter Helikopter stationiert worden, welcher ausschliesslich Rettungseinsätze flog. 1982 hätten das mit der Bohag zusammen erstellte neue Betriebsgebäude und der Hangar auf dem neuen Heliport Gsteigwiler in Betrieb genommen werden können. Im Hinblick auf die Beschaffung des Agusta-A109-Helikopters habe die Rega im Jahr 1993 eine eigene Besatzung eingesetzte und eine eigene Basis eingerichtet. Auch heute fliege die Basis Gsteigwiler anspruchsvolle Rettungseinsätze bis auf die höchsten Gipfel. Die Einsatztätigkeit sei dem Tourismus entsprechend starken saisonalen Schwankungen unterworfen: «Im Sommer ist die Crew vor allem für erkrankte oder verunfallte Touristen in den Feriendestinationen, im Winter für Snowboarder und Skifahrer unterwegs.»

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