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Mittwoch, 3. November 2004
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Mysterypark Interlaken: Sonderausstellung «Unsolved Mysteries»

ds/pvr. Über die Wintermonate vom 5. November 2004 bis 7. März 2005 sollen unter dem Ausstellungstitel «Unsolved Mysteries – Kontroverse um die Menschheitsgeschichte» an der ersten Sonderschau im Mysterypark in Interlaken Fragen neu aufgeworfen werden, etwa ob es zu Zeiten der Dinosaurier sieben Meter grosse Riesen gegeben habe oder ob die Erde doch von Astronauten aus fernen Galaxien besucht worden sei.

Der Blickfang der Ausstellung ist das nachgegbildete Skelett eines angeblich über sieben Meter grossen Humanoiden. (Bilder Dora Schmid-Zürcher)

Für die Sonderausstellung «Unsolved Mysteries» hat nach Medieninforamtionen Erich von Däniken den Kulturmanager Klaus Dona aus Wien engagiert, der «über 300 originale, mysteriöse Fundstücke mit bisher ungelösten Rätseln aus der ganzen Welt» zusammengestellt habe. Mit einer ähnlichen Ausstellung – siehe auch Mit «Unsolved Mysteries» gegen Besucherflaute im Winter vom Samstag, 27. März 2004 – habe Dona bereits im Jahr 2001 einen riesigen Erfolg in Wien feiern können: «Unter dem Titel ‹Unsolved Mysteries› (ungelöste Rätsel) werden erstmals in der Schweiz und erst zum zweiten Mal weltweit dem grossen Publikum rätselhafte Originalobjekte präsentiert, die unser Weltbild auf den Kopf stellen; die ausgestellten Artefakte und Fundstücke aus aller Welt werfen kontroverse Fragen statt Antworten zur Menschheitsgeschichte auf.» Die meisten der 380 Objekte stammten aus Privatsammlungen und aus renommierten Museen auf verschiedenen Kontinenten, verlautete dazu am Mittwoch, 3. November 2004 an einer Medienorientierung im Mysterypark. Die Objekte seien alle durch Wissenschafter untersucht worden und es sei keine Fälschung dabei.

Gruppenbild mit Riesenskelett. Von links nach rechts: David Schrag aus Winterthur (2,17 Meter), Klaus Dona (1,60 Meter), der nicht viel längere Erich von Däniken, die grösste Schweizerin Ursula Zimmermann, Dielsdorf (1,96 Meter) sowie der Präsident und Europapräsident des Klubs langer Menschen Christian Senft, Basel (2,00 Meter).

Mysterypark-Verwaltungsratspräsident Oskar Schärz bezifferte an der Medienorientierung die Kosten der Ausstellung auf 1,4 Millionen Franken. Bei 30'000 zusätzlichen Besuchern habe die Ausstellung rentiert. Als Grund für die Sonderausstellung wurde angegeben, von November 2003 bis Anfang März 2004 seien im Mysterypark nur 60'000 Besucher gezählt worden. Mit der Ausstellung soll die Winterzeit etwas aktivieren werden und sie sei ein Versuch, ob mit etwas Speziellem mehr Besucher kämen. Im nächsten Jahr soll eine weitere Ausstellung mit der Bezeichnung «Mystery Times» folgen, ein Projekt in dem die Rätsel des Mysteryparks in einen Zusammenhang mit dem Klima gestellt würden. Auf unserem Kontinent sei vor 10'000 Jahren das Eis in das Meer abgeschmolzen, das in früherer Zeit 180 Meter tiefer gewesen sei. Deshalb sei vieles von unserer Kultur im Meer zu finden, was vielleicht Aufschluss über unsere Herkunft gebe: «Deshalb soll in einer guten Show das Klima dargestellt werden und dabei wird sich auch ein Fünftel der Ausstellung spezifisch dem lokalen Klima widmen.» Vorgesehen sei eine Wanderausstellung, die später weltweit vermietet werden könnte.

Erich von Däniken vor Ausstellungsvitrinen mit Kristallköpfen.

Zusätzlich zur Wiener Ausstellung von 2001 werde in der Sonderschau «Unsolved Mysteries – Kontroverse um die Menschheitsgeschichte» im Mysterypark die Frage nach Riesen, die auf der Erde gelebt haben sollen, neu aufgerollt, verlautete dazu im weiteren: «Als Grundlage sind Knochenfunde zu sehen, die von Wissenschaftlern als humanoid eingestuft wurden, jedoch zu einer mindestens sieben Meter grossen menschenähnlichen Gestalt gehören würden; dreizehige Fussspuren von Dinosauriern und grosse humanoide Fussspuren in einer einzigen Kalkschicht werfen ebenfalls Fragen auf.» Weitere berühmte Ausstellungsgegenstände seien «die weltweit bekannten Kristallköpfe, welche deren holländische Hüterin Jokey von Dieten erst zum zweiten Mal dem Publikum öffnet sowie seltsame ‹Astronauten›-Figuren aus Ecuador». Mysterien-Fans bekämen aber ebenso den «versteinerten Hammer» und den «fossilierten Finger» aus Glen Rose, Texas, die rätselhafte «genetische Scheibe» aus Bogota – siehe auch Rätsel der Artefakte aus Lydit und der «Genetischen Scheibe» – und viele andere bekannte und unbekannte Objekte zu sehen.

Die rätselhafte «genetische Scheibe» aus Bogota mit ihrem Besitzer Professor Jaime Gutierrez Lega.

In einem Aufsatz über Riesen auf Erden komme Erich von Däniken zum Schluss, dass es laut alten Überlieferungen eindeutig Riesen gegeben habe, verlautete dazu im weiteren. Schwierig werde es aber mit den harten Tatsachen; «Mysteriöse Fossilien aus Südamerika bestätigen solche uralte Legenden über Riesen, die über sieben Meter gross gewesen sein müssen.» Um solche Dimensionen sichtbar zu machen, sei für die Ausstellung «Unsolved Mysteries» auf der Basis der Knochenfunde ein Skelett nachgebaut worden. Aber auch fossile Fussabdrücke in China und Amerika wiesen auf Riesengestalten hin: «Weitere kuriose Versteinerungen stellen das evolutionistische Weltbild auf den Kopf.» High-Tech und Arzneikunst der Steinzeit seien ebenso zu bewundern wie «unentzifferte Schriften und nicht nachvollziehbares Wissen von den Sternen». Bei der Eröffnung der Sonderausstellung waren auch vier Vertreter des schweizerischen Klubs der langen Menschen zugegen. Bedingung für eine Aufnahme in den 420 Mitglieder zählenden Verein sind Volljährigkeit und bei Frauen eine Grösse von mindestens 1,80 und bei Männern von 1,90 Metern.

Sonderaustellung «Unsolved Mysteries». Mysterpark Interlaken: 5. November 2004 bis 7. März 2005, Montag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr. Eintritt: Erwachsene 28 Franken. Kinder (6 bis 13 Jahre) 16 Franken. Mit Eintritt in den Mysterypark: Erwachsene 48 Franken, Kinder (6 bis 13 Jahre) 28 Franken. – Weitere Informationen: www.unsolved-mysteries.info


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