Mittwoch, 4. Dezember 1996
Das Geburtstagskind des Tages
Zusammen
mit seinem treuen Hund "Chelsea" feiert der Leiter des Verkehrsbüros
Ringgenberg, John Schmocker, heute Mittwoch seinen 32. Geburtstag. Wir
wünschen ihm alles Gute und für die Zukunft unaufhaltsam steigende
Übernachtungszahlen.
Dienstag, 3. Dezember 1996
Jungsozialistischer Wahlerfolg in Wilderswil: Bei den Gemeindewahlen vom 1. Dezember 1996 ist zum ersten Mal ein Mitglied der Juso Interlaken-Oberhasli in eine Kommission gewählt worden.
In eigener Sache: Weil ein Virus im Bootsektor des Beo-News-Computers sein Unwesen getrieben hat, konnte gestern Montag nicht aktualisiert werden. Man bittet um Nachsicht.
Sonntag, 1. Dezember 1996
Lawinenniedergang am Brienzersee
S. In der Nacht auf Sonntag um drei Uhr früh hat eine Nassschneelawine die rechtsufrige Brienzerseestrasse zwischen Oberried und Ebligen für mehrere Stunden unterbrochen. Die Brüniglinie der SBB wurde im Gegensatz zu Niedergängen der Rotenfluhlawine in früheren Jahren nicht tangiert. Bereits Mitte der vergangenen Woche waren von der Bahn angesichts der Schneefälle Lawinenwachen aufgezogen worden. Am Sonntag vormittag um neun Uhr vormittags war die Strasse von den Schneemassen geräumt und sie konnte für den Verkehr auf beiden Fahrspuren wieder freigegeben werden.
Die
Rotenfluhlawine, einer der kleineren von gegen zehn Lawinenzügen auf
dem Gebiet der Gemeinde Oberried donnert - wie auch die rund 500 Meter
näher beim Dorf liegende wesentlich grössere Hirscherenlawine
-jeweils als einer der ersten Niedergänge zu Tal. – Bild: Links und
rechts der geräumten Strasse liegt der schmutzig-graubraune Lawinenkegel,
der sich bis zum Brienzersee hinunter erstreckt.
(Foto: Peter Schmid)
Viel Wasser in Ringgenberg
S. In den frühen Morgenstunden des Samstags rückte die Ringgenberger Feuerwehr aus, weil nach ergiebigen Regenfällen bis in höhere Lagen der Chrüzligraben an mehreren Stellen überlief, wobei unter anderem erhebliche Mengen an Laub auf Kulturland geschwemmt wurden.
Gelungener Auftakt zur Skisaison
Erst
Ende November und schon liegt viel Schnee in den Skigebieten des Berner
Oberlandes (Archivbild: Jungfraubahnen)
S. "Ein herrlicher Auftakt zu Skisaison", schwärmte gestern nachmittag Fredy Fuchs, Leiter der Wintersportanlagen im Skizentrum Kleine Scheidegg: Blauer Himmel und gut ein Meter Pulverschnee lockten vor allem am Sonntag viele Wintersportler auf die Kleine Scheidegg. Von den Sportanlagen konnten schon am Samstag um 14 Uhr die Vierersesselbahnen Arven und Lauberhorn in Betrieb genommen werden. Die beiden modernen Anlagen, von denen jede bis zu 1800 Personen in der Stunde befördern kann, liefen im Vollbetrieb. Die Talabfahrten waren bis ins Dorf Wengen beziehungsweise bis zur Brandegg oberhalb von Grindelwald offen. Hier war eine Brücke noch im Bau. Nach Angaben des Lawinen- und Pistenrettungsdienstes gab es keine nennenswerten Skiunfälle, und es gingen auch keine Schneebretter ab - zum Glück für einige Variantenskifahrer, welche die Warnungen auf den Anzeigentafeln missachtet hatten. Nachdem in der Nacht auf Sonntag nochmals 30 Zentimeter Schnee gefallen waren, hatte die Schneedecke eine Stärke von etwa 120 Zentimeter.
Der Schiltgratlift oberhalb von Mürren auf 1600 bis 1850 Meter über Meer beförderte am Samstag und Sonntag insgesamt 1200 Skifahrer. Die Schneehöhen betrugen zwischen 80 und 120 Zentimeter. Der durchgehende Betrieb weiterer Bahnen und Lifte ist ab 7. Dezember vorgesehen.
Aktueller Schneebericht Berner Oberland