Berner Oberl@nd News

Samstag, 20. Februar 1999

Verschüttete Strassen wieder geräumt

Kleinere Lawinen und Schneerutsche in der Nacht auf Samstag

bfo/S. Im Gebiet der Jungfrauregion sind in der Nacht auf Samstag verschiedene kleinere  Lawinen und Schneerutsche niedergegangen: «Die Räumungsequipen des  Strasseninspektorates waren während der ganzen Nacht im Einsatz,» heisst es in einer Medienmitteilung der Bezirksführungsorganisation Interlaken, «konnten aber  bis Samstagmorgen um 6.30 Uhr die verschütteten Strassen nach Beatenberg,  Lauterbrunnen und Habkern wiederum freigeben.»

Sollte die Strasse nach Grindelwald  aus Sicherheitsgründen auch nicht mehr mit einem Konvoi befahren werden können, will der Bezirksführungsstab die Versorgung abgeschnittener Orte mit lebenswichtigen Gütern durch Armeehelikopter prüfen. (Foto: Peter Schmid)

Die bereits bestehenden Strassen- und Bahnsperrungen sowie die Evakuationen siehe auch die beiden Berichte von gestern Freitag  «Luftbrücken nach Grindelwald und Adelboden»  und «Wieder Versorgungskonvois nach Grindelwald» müssten bis auf weiteres aufrecht erhalten bleiben, hiess es im weiteren.

Der Versorgungskonvoi mit Lastwagen nach Grindelwald von heute Samstag werde nochmals unter den notwendigen Sicherheitsmassnahmen durchgeführt, verlautete in dem Communiqué: «Es ist wichtig, dass sich diese Transporte auf Versorgungsgüter beschränken.» Ob der Konvoi morgen Sonntag nochmals durchgeführt werden könne, werde der Bezirksführungsstab am Sonntagvormittag um neun Uhr entscheiden (Telefon 033/9264100): «Sollte die Strasse aus Sicherheitsgründen auch nicht mehr mit einem Konvoi befahren werden können, wird der Stab die Versorgung abgeschnittener Orte mit lebenswichtigen Gütern durch Armeehelikopter prüfen.

Luftbrücke

Der Start- und Landeplatz in Zweilütschinen habe sich sowohl aus Gründen der Sicherheit der Zufahrtsstrasse ab Interlaken als auch aus der Sicht der dortigen Anwohner als ungünstig erwiesen: «Der Bezirksführungsstab gibt seine Bedenken den Luftbrückenbetreibern weiter und bietet Alternativen an.» Die Betreuung der «fliegenden» Gäste in Grindelwald und Zweilütschinen und Interlaken ist laut Medienmitteilung organisiert und funktioniere einwandfrei: «Allfällige Änderungen könnten auf diesem Wege problemlos und schnell an die betroffenen Touristen weitergeleitet werden.

Leserbrief aus Kanada

Heinz und Judy Stauffert aus Newmarket, Ontario in Kanada schreiben: «Wir lesen mit grossem Interessen hier in Kanada die täglichen Neuigkeiten und vor allem das Neueste über die ernsthafte Schneesituation. Wir sind jährliche Besucher des wunderschönen Berner Oberlands. Wir machen uns Sorgen um unsere liebe Freunde, die Rubins-Hugglers in Gimmelwald und Fritz und Heidi Aellig in Frutigen. Durch Ihre tägliche Newsreports können wir uns viel besser vorstellen, wie sich die Lage von Tag zu Tag ändert. Vielen herzlichen Dank dafuer. Wir wünschen Ihnen weiterhin much success.»

Anmerkung der Berner Oberland News: Laufend wird über die aktuelle Lage auch durch Radio Berner Oberland orientiert, das auch in Kanada live über Internet empfangen werden kann: www.beo-radio.ch

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